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  • Kettenmarathon in Münster 2016

  • Kettenmarathon in Münster 2016

    Mal Hand aufs Herz, ja.


    WER!!!!! will UNS schlagen, hä? Lass sie doch die 100 haben. Dann laufen wir danach eben mit 110, BÄÄM.   :D
    Wer  meiner Meinung ist, sollte jetzt bitte goilen.
    Mit sportlichem Gruß, der Diesel
  • Hättest, Hättest, Fahrradkette! (Lima 2016)

    ÄÄÄÄÄÄÄnd hier it comes - "Projekt Triple XXX"

    Vorgeplänkel:
    Vor langer, langer Zeit wollte ein Hand voll Cabas mal was längeres machen... einen doppelten Ironman! Gesagt, gebucht, gemacht... ohne mich, ich hatte andere Verpflichtungen. :schaem:
    Aber dieses Jahr wollte ich dann auch einen machen! Jetzt veranstalten die den aber nur alle 2 Jahre, und wie Sand am Meer gibts die Veranstaltungen eben nicht. Wenn man nicht unbedingt nach Lettland, Slowenien oder übern Teich will, gibts genaugenommen gar nix... also zwangsweise zum Triple upgraden. Und einen Ironman mehr oder weniger sollte auch nichts ausmachen, oder?
    Es sollte also der 1. Triple Ultra Triathlon in Bad Blumau (Steiermark) werden!
    *Zeitsprung*
    Das Training kam ständig zu kurz, Kurz vorher ist mir mein Betreuer abgesprungen, und, als würde das nicht reichen, war mein Radl total schrott. Also Optimale Vorraussetzungen! Improvisieren liegt mir jedoch ganz gut, und so schaffte ich es, bis zum Mittwoch, 06.07, ein neues Radl (was mir einigermassen passt, was ja nicht ganz einfach ist) zu organisieren und mein ganzes Gedöns auf einen Trolly und Rucksack aufzuteilen, um mit dem Zug anzureisen. Wie sehr ich improvisieren musste um das ganze Geraffel unterzubringen, kann sich jeder denken der schonmal einen Eisenmann gemacht hat und weiß was man so mitnehmen muss. Nur das ich eben das ganze dreimal machen sollte und deshalb noch ne kleine Campingausrüstung oben drauf kam  :shock:  

    So kam ich dann nach einer langen Fahrt in Bad Blumau (Steiermark) in einem fast leeren Fahrerlager an, das direkt an Rad- und Laufstrecke lag und mit Strom und Sanitäranlagen auftrumpfen konnte.
    Am Donnerstag trudelten dann die ersten anderen mit Ihren Betreuerteams ein, und wie in allen mir bekannten Ultra Veranstaltungen kam man schnell ins Gespräch. Und so bekam der "kleine Deutsche ohne Team" ziemlich schnell viel Hilfe und Anschluss von allen Seiten :thumbs:
    Nachmittags begann dann das Pflichtprogramm. Streckenbesichtigung, Registrierung (Verzichtserklärung, medizinisches Attest, Blutbild...), Rennbesprechung... und Athletenvorstellung. Wir saßen also alle in der örtlichen Therme Bad Blumau, was ein riesiges Gelände mit 4* Hotel komplett im Hundertwasserstil beinhaltet, und wurden alle 30 Starter einzeln vorgestellt. Nachdem unter den ersten Vorstellung bereits "Weltmeister Double", "Weltmeister Triple", "Weltrekordler Tripledeca", Vielstarter (über 30 Eisenmänner/Jahr), etc war, war ich mir irgendwie nicht so sicher auf was ich mich da eingelassen habe. Ich wurde dann als zweiter Deutsche und "Küken" bezeichnet, da der Altersschnitt doch weit wesentlich über meinen 27 Jahren lag. Später folgte noch ein nettes Buffett im Hotel (hatte ich die 4 * schon erwähnt? :D ) und das weniger erfolgreiche Fussball Halbfinale, wobei ich ganz froh war das es keine Verlängerung und Elfmeterschiessen gab, um einigermassen früh ins Bett zu kommen. Der nächste Tag sollte mein (bisher) längster werden....

    RaceDay's

    Morgens um 5.00Uhr weckte mich der Handyalarm, allerdings mehr durch die vibration, da ich es vorzog, mit Schlafmaske und Ohrstöpsel zu schlummern *hust*. Ich wollte in meiner hoffentlich letzten Nacht als „nurIronman“ auf Nummer sicher gehn und mich nicht von evtl schnarchenden Zeltnachbarn nerven lassen.

    Da meine drei Täschchen bereits am Vorabend penibelst gepackt wurden, konnte ich in Ruhe frühstücken und mich langsam Richtung Wechselzone zum BikeCheckIn aufmachen. Wobei das jetzt nicht der typische CheckIn war den ich von anderen Veranstaltungen kannte. Man ging einfach unterm Flatterband durch, hing sein Fahrrad irgendwo an einen Ständer und packte sein Zeug dazu... Fertig. Wobei selbstverständlich trotzdem Helmpflicht und nachts Beleuchtungspflicht herrschte!

    Langsam ging ich dann zum olympischen Schwimmbecken der Therme weiter, wo fünf abgeleinte 25m Bahnen mit 23°C Wasser auf uns wartete. Pro Bahn wurden bereits am Vortag 5 Starter nach ihren Ironmanschwimmzeiten eingeteilt, mit Badekappen farblich zu unterscheiden. Ich durfte auf Bahn "D" orange tragen, was mir auch unglaublich gut stand, und gehörte damit wohl zurm gemütlichen Truppe. Auf der einen Seite saßen pro Bahn zwei Stricher, auf der anderen die Betreuer. Ich zwängte meinen Biopren in den Neopren, und nach einer kurzen Ansprache des Moderators, der Thermenmanagerin und Andacht eines Geistlichen ging es für mich als Fleischwurst im Kunstdarm ins Wasser. Auf den "kurzen Distanzen" komm ich ganz gut ohne Einschwimmen zurecht, da wollt ich daran auch nun festhalten. Pünktlich um 7.00Uhr schallte AC-DC aus den Boxen und wir starteten unseren Wahnsinn. 11,4Kilometer, 11400Meter oder auch 456Bahnen. Badekäppchen gelb und blau waren recht zügig auf der Überholspur unterwegs, grün und pink durfte ich ab und an hinter mir lassen. Eigentlich wollte ich schwimmen, meine neue Garmin sollte Bahnenzählen. Nach einer halben Stunde hatte ich immer noch keinen Kilometer auf der Uhr, einer von uns machte seinen Job nicht ganz so richtig. Wir durften zwar jederzeit bei den Strichern nach unserer Distanz fragen, aber mit Ohrstöpsel und Bademützchen hatte ich die nette Dame auch bei der dritten Nachfrage immer noch nicht verstanden. Bevors peinlich wird: nett lächeln, winken und weiterschwimmen... wird mich dann schon jemand ausm Wasser ziehen wenns vorbei ist :)

    Ich wollte wirklich mal drauf achten, an was man bei so langen Sachen denkt, da ich immer wieder danach gefragt werde. Und beim schwimmen gibts ja wirklich überhaupt keine Ablenkung... keine Landschaft, kein Gesprächspartner, einfach nichts... Und ich hab jetzt tatsächlich keine Ahnung mehr, was mir die ganze Zeit durch den Kopf ging :schaem:

    Nach 3:15h hieß es für den ersten Italiener "First out of water", ich hatte noch etwas länger zu tun.

    Bei 3:42 durfte gelb, die Dame unserer Bahn das Wasser verlassen. Als der Inhalt meiner Trinkflasche langsam zuende ging, wurde vor mir endlich das lang ersehnte Schild "100m left" ins Wasser gehalten und nach 4:31:32 dufte auch ich die Sportart wechseln.

    Meine hochkomplexen Algorithmen sagten mir eine Schwimmzeit von 4:45 vorraus, eigentlich hatte ich aber überhaupt keine Ahnung. Ich bin eher so der "digital Schwimmer", entweder ich schwimm, oder eben nicht. Eine bestimmte Geschwindigkeit treffen wie beim laufen oder radeln kann ich beim schwimmen überhaupt nicht...

    Und da meine bisher längste nonstop Strecke lediglich 5km waren und im ganzen Jahr keine 8km zusammen kammen, hätte es überhaupt nicht besser laufen können!


    Im kleinen Wechselpavillion zog ich mich also zum Radfahren um, schnelle Wechsel werden bei solchen Distanzen überbewertet. Radhöschen, Söckchen, Schuhe, Portion Sonnencreme und Trikot an, Helm auf, Sonnenbrille auf die Nase und ab geht die Post.


    Schließen wir also mit dem einfachsten Part ab und kommen gleich zum schwersten: Rad fahren. Sage und schreibe 540km. Fünfhundertvierzig! Ergibt bei einer 3,7km Runde 146mal kreiseln. Die Runde kannte ich schon von den Vortagen, man kehrte zuerst der Therme den Rücken zu und verließ die Einfahrt mit Linksverkehr. Dabei kam schon der erste kleine Anstieg, nichts weltbewegendes, könnte aber nach 146Runden interessant werden. Links abbiegen, und über eine Brücke am Pferdegestüt vorbei. Dabei konnte man richtig gut druck machen, bis man am Kreisverkehr etwas abbremsen musste, um gleich wieder die erste Ausfahrt zu nehmen. Nach einigen hundert Metern auf der Landstraße mussten wir links in einen asphaltierten Feldweg schwenken und kamen am Sportplatz, meinem Fahrerlager, vorbei. Rechts auf die Hauptstraße einbiegen und ihr folgen. Durch das Fahrerlager im Dorf und einen langgezogenen Anstieg, wieder nichts schlimmes. Nachdem Bad Blumau hinter einem geblieben ist, geradeaus über die Kreuzung und mit Linksverkehr die Einfahrt der Therme runter brettern. Dort kam dann eine der wenigen Gefahrstellen, welche eigentlich keine sein sollte. Man fuhr durch das linke Tor hinein (durch das rechte später raus) und es folgte eine kleine Schikane, in der man ein wenig nach rechts schwenken musste. Eine eventuelle geradeausfahrt wäre unweigerlich am Bordstein zu Ende gewesen, was später Bernhard, der zweite Deutsche Startet, lernen sollte. Immernoch im Linksverkehr ging es durch ein Rondell, an dessen Anfang die Verpflegung und am Ende die Zeitmessung stand. Und so einfach konnte man bereits die erste Runde abhacken. So einfach sollte es aber nicht bleiben! Schon nach den ersten 30km hatte ich das erste tief. Mein Kreislauf war komplett im Keller. Im Fahrerlager stieg ich vom Rad und wollte mich setzen, sofort betreut von zwei angefreundeten Teams. Da meine Gesichtsfarbe wohl noch weiter Runden drehte, sollte ich mich kurz legen und bekam alles mögliche eingeflösst... Cola, Salzstangen, Gel, Vitamintabletten (ich denke zumindest es waren Vitamintabletten...)... Nach etwa 20Minuten hatte ich mich wieder gefangen, und stand vor der wichtigen Entscheidung: weitermachen? Laut meinem Plan wollte ich mit etwas unter 30km/h anfangen und allmählich langsamer werden. Ich war aber noch nichtmal bei einem 25km/h Schnitt und weit, weit von einem erkennbaren Ende entfernt. Aber ich WOLLTE dieses Ding eigentlich durchziehen. Nach den ganzen Steinen im Weg, wollte ich das Ding irgendwie durchziehen. Und noch ist bis zum CutOff Swim+Bike 38h noch jede Menge Zeit. Ich hoffte auf eine etwas kühlere und vor allem windstille Nacht. Auf der Landstraße nach dem Kreisel wars jetzt nicht stürmisch, aber es ist mir trotzdem gehörig aufn Sack gegangen.

    In den nächsten Runden pendelte ich mich auf einen 22km/h Schnitt ein, was Rundenzeiten von knapp unter einer halben Stunde entsprach. Abgesehn vom kurzen Auffüllen der Trinkflasche und Verpflegung lief es nach dem holprigen Start dann bis 240km ganz ok. Eine kurze Pause von 20Min nutzte ich nach mittlerweile über 12Stunden Renndauer, um mich für die Nacht zu wappnen. Martin, den ich mitsammt seinen Betreuern am Vortag kennen lernen durfte und direkt neben mir sein Quartier aufgeschlagen hatte, hatte kurz vorher die gleiche Pause eingelegt, und so kam ich in den Genuss eines voll durchgeplanten Boxenstopps. Zwei kümmerten sich um die Beleuchtung und Schmierung meines Radls, ich bekam einen Teller Nudeln mit Besteck in die Hand gedrückt und nebenbei wurden die Beine vom Physio gut gelockert. Als es weiter ging, hatten die ersten bereits ihre Lampen eingeschaltet, und da gab es sprichwörtlich unterschiede wie Tag und Nacht. Die einen hatten eine kerzenähnlichen Scheinwerfer, und die anderen einen 500Watt Halogenstrahler am Lenker montiert. Gerade auf der Ein- und Ausfahrt der Therme kam es dort öfters zu einigen Blindflügen infolge von Blendung, und sogar den ein oder anderen Sturz.

    Die Nacht verlief dann eigentlich ganz gut, nur mein Tacho hat mich wie die Garmin auf ganzer Linie verlassen und zeigte einfach irgendeine Distanz an. Mit meiner gefahrenen hatte die aber recht wenig zu tun. Die zwei Anstiege wurden von Runde zu Runde höher, manche hatten 3400hm über die 540km gemessen :shock:

    Am Samstag Mittag konnte ich dann nach 26:09:17h, was einem Schnitt von 20,6km/h entspricht, mein Radl in der Wechselzone abstellen und mit Gummiknien mich der dritten Sportart zuwenden. Ich durfte nur immernoch nicht dran denken war ich hier eigentlich gerade mache. Nach 540km Radfahren könnte ich jetzt irgendwo an der Adria sitzen. Aber nein, ich bin 146mal im Kreis gefahren und kenn die Strecke immer noch nicht. Auf einer 3meter breiten Straße treffe ich in jeder 2. Runde ein kleines Schlagloch. In wirklich jeder zweiten!, wie lernresistent muss man eigentlich sein?!

    Mein Plan sah zwar vor, nach 25h Stunden vom Radl zu steigen, aber die Grundlagen fehlten genauso wie beim schwimmen. Eine einzige Tour dieses Jahr über 100km, keine 300km gesamt gefahren. Die letzten 180km letztes Jahr bei der Challenge Roth.

    Ich darf mich gar nicht beschweren, im Gegenteil. Es dürfte überhaupt nicht funktionieren!


    Damit schliessen wir auch das härteste Kapitel diesen Wettkampfes ab und kommen zum laufen.

    Über 29 Stunden bleiben für drei Marathon – machbar?!


    Ich hing mein Radl also wieder an den Radständer und verschwand erstmal wieder im Umkleidepavillon. Here we go.... wobei die Betonung auf "go" liegt, viel "run" war nämlich nicht dabei! Die Wendestrecke führte vom Hotel weg erstmal an der Verpflegungszone vorbei, die ähnlich wie die Radlstation ausgestattet war. Es gab etwas mehr Obst und ne Gardena Gartendusche. Weiter gings über eine Holzbrücke, um das örtliche Bächlein zu queren, und da freute ich mich schon auf die Nacht... verschwitzte Klamotten, dunkel und Feuchtbiotop, und ich bin in der Regel der erste der zerstochen wird. Aber es ist ja noch ein bisschen Zeit bis zur Nacht. Also an der Schafweide vorbei, durch das kleine Zauntor abbiegen und am Reiterhof entlang. Kurz vor der Landstraße, auf der die letzten Radler noch Runden drehten, abbiegen und dem Weg erstmal weiter folgen. An der Unterführung um die Landstraße zu queren gab es eine kleine Engstelle mit steilem Abstieg (was auf dem Rückweg dann der Aufstieg wird...), welcher gleich durch eine etwas zerpflückte Wiese gefolgt wurde. Wäre das Wetter nicht so bombastisch gut gewesen, wäre der Abschnitt die Hölle geworden! Nach dem Taubenhäuschen kam der nächste kleine Anstieg, bevor langsam das Fahrerlager in Sicht kam. Auf der langen Geraden befanden sich die ersten Staffelzelte. Nach der Kurve folgte der längste Anstieg, gesäumt von Staffel- und Einzelstarterzelten. Hier wurde man regelrecht gefeiert, zumindest ich als Publikumsliebling. Zu dem wurde ich auserkoren, als sich herumsprach, das der kleine Deutsche, jüngster im Starterfeld, ohne Betreuer, mit nem Koffer und Rad, mit dem Zug anreist, sein kleines Zelt aufstellt, drei Ironman macht und mit seinem Koffer und Rad unterm Arm wieder heimfahren will... :cooler: Oben angekommen, einmal um das Wendehüttchen, und die ganze Strecke zurück. Diese 3,17km Runde eben 40 mal hintereinander durchlaufen, um auf drei Marathon zu kommen. Einhundertsechsundzwanzigkommasechs Kilometer!

    Mit den wackligen Knie vom Radfahren lief es sich eigentlich ganz gut. Die Anstiege wurden von Anfang an konsequent gegangen, in den Passagen dazwischen ging ich je nach Bedarf. Gerade der Anstieg im Fahrerlager wurde so fast schon zur Qual, die ganzen Teams feuerten uns Starter an, wollten uns rennen sehen und haben wohl nicht ganz bedacht, das wir uns seit über 30 Stunden im Wettkampf befanden. In der Abenddämmerung zog ich etwas langärmliges an, tränkte es fürs Feuchtbiotop mit Autan, setzte die Stirnlampe (war Pflicht zwecks fehlender Straßenlampen) auf und kreiselte in die Nacht weiter.

    Ich wollte eigentlich die erste Hälfte am Stück laufen, um dann eine etwas längere Pause zu machen und mich aufs Ohr zu hauen. Jeder, der mal nach der ersten durchzechten Nacht in die zweite starten will, kann vielleicht erahnen wie es uns ging. Nachdem ich den ersten Marathon kassiert hatte und für 2 Marathon knapp 23h bis zum Zeitlimit waren, wollte ich meine Pause doch vorziehen, um sie noch in der Nacht zu nehmen. Auf das nette Angebot der anderen Teams mich zu wecken verzichtete ich. Sollte ich nach 2h noch nicht wieder auf der Strecke sein sollten sie aber mal nach mir schauen... ZUM GLÜCK! Ich hab ja mal sowas von verschlafen...  :prinzessin2: Wach war ich irgendwie schon, nur hab ich den Wecker immer und immer wieder ausgedrückt und hab überhaupt nicht mehr realisiert das da gerade noch ein Wettkampf läuft. Nach 2h kam also die nette Betreuerin vom Nachbarteam und zog mich aus meinem Zelt. Was gibt es schöneres als morgens gleich mal gesagt zu bekommen, das da noch knapp 80km auf einen warten? Hilft ja nix, also wieder anziehen und los gehts. Heut abend hab ich das Ding in der Tasche!

    Zur Laufverpflegung hatte ich ja noch nichts weiter geschrieben... ist auch ziemlich einfach zu erzählen... schlichtweg wurde ALLES gefuttert. Nachts gabs für die Helfer Kaiserschmarrn. Ines, Schwimmleiterin und Deutsche im Exil, hatte ich schon extra schöne Augen gemacht um auch so eine kleine Portion zu bekommen. Vom Team nebenan gabs Nudeln und Pellkartoffeln. Ne Dose Ravioli hatte ich mir selber für die Nachtstunden aufgehoben, zum Frühstück gabs Pfannkuchen vom Team gegenüber. An Getränken gabs meistens Iso, ab und zu mal ne Cola/Wasser Mischung, morgens ne Dose vom Roten Stier. Man sieht, ich hab sehr bewusst auf meine Ernährung geachtet :klatsch:

    Auf den hinteren Plätzen gab es ein spannendes Rennen zwischen Johann, dem ältesten Starter, nem Japaner (anscheinend der erste Japaner der den Triple macht) und mir. Beim schwimmen und radeln war ich immer knapp 10min vor dem Japaner, beim laufen konnt ich allerdings nicht mithalten. Der spulte die Runden in einem wahnsinns Tempo ab, bis er dann ne Stunde nicht mehr gesehen wurde und irgendwo Pause machte. Das war dann immer meine Zeit um wieder ran zu kommen, bis er wieder 2-3 schnelle Runden drehte. Johann hatte beim schwimmen eher einen Badetag, ist dann richtig gut geradelt, gefolgt von einem Gewaltmarsch über 3 Marathon.

    Mit Krämpfen hab ich eigentlich überhaupt kein Problem, ich könnte jetzt nicht mal sagen wann ich den letzten hatte. Aber die letzten 20km war so ziemlich das schmerzhafteste, was ich je gemacht hab. Und ich würde jetzt nicht von mir behaupten das ich empfindlich bin. Ich weiß von meinem 24h Läufen, stehen bleiben in kurzen Pausen ist vollkommen ok. Sich für ein Nickerchen hinlegen funktioniert genauso gut. Nur auf keinen Fall hinsetzen! Jetzt gibts in 50h allerdings sachen, da muss man(n) sich auch setzen. Mehr schreib ich jetzt nicht dazu... ;)

    Für die letzte Runde verteilte eine Helferin Landesfahnen, die man dann noch knapp 3km durch die Gegend schleppen konnte. Nachmittags wars dann auch bei mir endlich so weit, und Ines, als meine Landsfrau bestand darauf, mir das Fähnchen zu überreichen.

    Der Zieleinlauf war recht unspektakulär, was da aber Emotional abgeht, wenn man nach 56:27h, fast 2,5Tagen Sport, drei Ironman Rennen, oder 11,4km schwimmen, 540km radeln und 126,6km laufen ins Ziel kommt, ist unbeschreiblich. Mein Nachbarteam, die mich von Anfang an superlieb betreut haben, standen im Ziel spalier. Der Willkommensbogen, am Anfang noch mit dem Veranstaltungsbanner "1. Triple-Ironman Bad Blumau" wurde nachts durch einen zweiten " You are a Triple-Ironman" ergänzt, was wir natürlich auch mitbekommen haben. Jetzt galt er aber tatsächlich mir!

    I DID IT! :cooler:



    *So, noch ist erstmal alles hingeklatscht, manches muss ich noch ergänzen/in form bringen...*






  • Kettenmarathon in Münster 2016

    So... mal ein kurzes Update:

    Shorty hat sich mächtig naggelisch gemacht um uns die besten Konditionen zu sichern!!! :gott: :cooler: :yau:

    Wir haben uns jetzt auf folgendes geeinigt:

    Jeder Kettenläufer "spendet" 50€ aufs CaBaKoNTo
    Jeder Spender darf dann:

    1. beim Kettenlauf mitmachen (Start beim Münster Marathon)
    2. Kostenlose Übernachtung im Matratzenlager
    3. Eine Mahlzeit aus der Großküche

    Ein spezielles Kettenlauf T-Shirt gibts für 15€ drauf!!

    ES GIBT KEINE ERMÄßIGUNGEN... :aufsmaul:

    Shorty hat ein super Paket für uns zusammengeschnürt und wer nicht pennen, oder Essen will, dann geht die Kohle an die CaBa CHaRiTy.... 

    Von den 50€ geht ein (großer) Teil als Startgebühr an den Münster Marathon... vielleicht schaffen wir es ja noch die zu überreden KEINE Startgebühren zu nehmen... :gruebel:

    DER REST GEHT ZU 100% AN EINE GEMEINNÜTZIGE ORGANISATION IM MÜNSTER UMKREIS !!! Entweder wird das kurz entschieden, oder es gibt nen Voting... :cooler:

    Die Kettenseite www.kette.CaBa.de werde ich Montag updaten und freigeben... solltet Ihr noch bedenken, Fragen oder getragene Unterwäsche haben, HER DAMIT!!! :cooler:

    Ich bitte nun um ein :gott: für unseren Shorty, der sogar noch aus dem Ausland am Guinness Rekord arbeitet... :shock: :lol: :cooler:
  • Grinsbackes 100 km Marsch

    Wer hätte das gedacht, daß mein Schnuckiputz (Grinsbacke) sich für so eine Veranstaltung anmeldet und dann auch noch die kompletten 100 km bis ins Finish schafft.
    Ich bin so stolz auf mein Frauchen und bin immer noch volle Kanne begeistert. 
    Für mich mal was ganz anderes an der Strecke zu stehen und von Anfang bis zum Ende als Supporter dabei zu sein. Schon nach kurzer Zeit hatte ich Bock mitzumachen, auch wenn es "nur" Gehen war. Die Atmosphäre und die Herausforderung eine so lange Tour in entsprechender Geschwindigkeit zu bewältigen war schon was besonderes. Genau wie bei Laufveranstaltungen lernt man schnell viele nette Menschen kennen und fühlt sich gleich wie Teil einer Familie.
    Anfangs hatte ich mit Plobsi und Raketenstrolch von 16 Uhr (Start) bis ca. 20 Uhr an mehreren Stellen Grinsbacke und ihre zwei Arbeitskollegen treffen und entsprechen anfeuern können. Da ich unsere Kids nicht die ganze Nacht im Auto schlafen lassen wollte, habe ich sie zu meinen Eltern nach Hause gefahren und am nächsten Morgen wieder abgeholt. Insgesamt bin ich an diesem WE mit dem Auto ca. 450 km durch die Gegend geeiert und vielleicht ne halbe Stunde an VP3 die Augen zu gemacht. 
    Es war schon krass mit anzusehen wie es von Stunde zu Stunde immer weniger Teilnehmer gab. Anfangs noch Powerwalking zum Ende hin stellenweise Zombiegehumpel. Was haben mir die Leute leid getan. Manche haben es sich anmerken lassen andere wiederum waren fix und alle und gingen auf den Felgen.
    Zischenzeitlich, etwa bei Kilometer 65, rief mich Grinsbacke an und sagte mir, daß bei der nächsten VP Schluß ist und sie aussteigt. Die ersten 30 Kilometer verliefen relativ flach. Dies änderte sich jedoch ab Darmstadt, von wo aus die Höhenmeter anfingen. Es war schon spät und die Müdigkeit in Kombination mit der Dunkelheit forderte alles von den Teilnehmern. Am Felsenmeer, ein extrem steinigern unwegsamer Abschnitt, wurde Grinsbacke fast zum Verhängnis. Hier hatte sie viele Körner gelassen und sich schnell verausgabt. Daher war ihre Stimmung entsprechend im Keller und ihre Motivation fast null das Ding zu ende zu marschieren. Zum Glück hatte sie an ihrere Seite Jörg, der sie ab Darmstadt bis fast ins Ziel begleitet hatte. Beide haben Höhen und Tiefen zusammen gemeistert und sich dann doch, zum Glück, entschieden nach einer Pause an VP3 weiter zu machen. Ich hatte mir schon alles mögliche überlegt, was ich sie motiviere, um es bis ins Ziel zu schaffen.
    Es wurde langsam wieder hell und ich kam den beiden ca 2,5 km entgegen und war überrascht wie gut gelaunt und voller Optimismus sie war.
    Müde aber dem Schweinehund den Krieg erklärt, raffte sie sich also noch einmal zusammen. Der nächste Treff sollte dann bei km 75 liegen. Es hatte sehr lange gedauert bis wir uns getroffen haben, da die zwei (und auch einige andere Teilnehmer) aufgrund fehlender oder falscher Markierungen verlaufen bzw Umwege gegangen sind. Das muss sehr frustrierend und ärgerlich gewesen sein. Bewundernswert wie sie das geschluckt und weiter ihr Ziel verfolgt hat. Ich bin dann wie gesagt nach Hause gefahren, um die Kids abzuholen. Was für eine Fahrerei. Die Fahrt hatte sich gezogen und ich wurde ein bissi nervös, dass ich für Grinsbacke nicht wieder schnell genug da sein könnte, falls sie meine Hilfe braucht.
    Doch zum Glück war sie tapfer und hielt sich wacker auf den Beinen. Ein paar Kilometer vor dem Ziel, wir waren gerade in Weinheim angekommen, rief sie mich heulend an und war der Verzweiflung sehr nahe. Sie befand sich am beschissenstem Teil der gesamten Strecke, an einer Serpentinen artigen Straße, auf der viele Autos und Motorräder sehr nahe an die Teilnehmer vorbei rauschten. Ich kam ihr zu Fuß entgegen und sah sie Schritt für Schritt auf mich zu kommen. Der Anblick brach mir fast das Herz. Ein kleines Häufchen Elend, total fix und fertig aber immer noch in Bewegung. Wir haben Grinsbacke dann die restlichen Kilometer bis ins Ziel natürlich begleitet und immer wieder motiviert und sie so gut es ging unterstützt. 
    Wenn man kurz vor dem Ziel ist und nicht genau weiß wie lange es noch ist, dann wird man sehr ungeduldig. Gepaart mit Müdigkeit und Erschöpfung ein wahres Drama. Und damit es bis zum Schluß lustig bleibt, kam noch ein kurzer aber knackiger Anstieg zum Park wo das Ziel in Winheim sich befand. Nun hatte sie es endlich geschafft und das fast Unmögliche war geschafft. Nach genau 23 Stunden und 18 Minuten kam sie als 180. von über 1000 Teilnehmern ins Ziel von denen es ganze 253 geschafft haben die 100 Kilometer zu bewältigen. 
    Es waren allerdings auch einige dabei, die etwas abgekürzt hatten und diesen beschriebenen (offiziellen Streckenabschnitt) nicht genommen haben.
    Aber egal, muss jeder selbst wissen.
    Grinsbacke jedenfalls war überglücklich und musste erst einmal eine lange Pause machen und nahm zurecht ihre verdiente Medallie erst wieder zu Hause unter der Dusche wieder ab.
    Ein tolles Wochenende mit vielen neuen Eindrücken, super Wetter und einer frisch gebackenen, neuen Ultra Finisherin (Gehen bzw. Marschieren zählt doch auch dazu, oder ?).


    Filmchen kommt noch. Musste noch was ändern und jetzt erneut uploaden. Hoffe, dass es dann funzt.

  • Happy Hüpfing - karijambo erzählt Geschichten (karijambo)

    Der Vierhunderter ist besiegt. Das war echt ein Kampf.
    Egal - aus heutiger Sicht ist es gegessen und verdaut.

    Die Hardfacts:
    Distanz: 417 km
    Gesamtzeit: 20:26:53 Std.
    davon in Fahrt: 17:52:45 Std.
    Pausen: 2:34:08
    Geschwindigkeit: 20.4 km/h
    Geschwindigkeit in Fahrt: 23.3 km/h
    Anstieg: 1740 m
    Start und Ziel: Randonneurs Nederland, Enschede-Boekelo
    Startzeit: Samstag, 21.00 Uhr

    Viele Eindrücke, aber ab 320 km mehr und mehr Tunnelblick, Fokus auf mich und meine Leiden. Schweinekalt des Nachts bis runter auf 5°C im Tecklenburger Land und dann am Sonntag wieder hoch bis 28°C in Haltern, schweineheiß.

    Schöner Kaltstart in nettem kleinen Cafe mit vielleicht 50 Randonneuren in Boekelo. Dann  mit 28er Schnitt über 90 km bis Meppen. Da brannte die Innenstadt vor lauter Pachty, Mann, war da was los! Stadt- und Maifest und Mucke wie Donner und Zappelage allenthalben, aber wir mussten weiter. Da war ich schon nicht mehr in der großen Führungsgruppe, sondern mit zwei anderen Deutschen 30 Minuten zurück. Die Ersten haben übrigens so um die 13 Stunden gebraucht. Überleg mal, 13 Stunden für 417 km ! Halleluja!

    Bin mitten durch @Clown 's Township und hab an den schönen Spendenlauf damals bei ihm quer durch den Park gedacht. Naja und all so Sachen, mir fehlt noch ein bisschen die Lust zum Wiedergeben.

    Ach, doch noch eines, hatte mitten in der Nacht irgendein Riesenvieh am Helmband, ging auch nicht weg. Hab nach gegriffen und das Teil war mindestens zwei Zentimeter lang und beharrte auf "im Gesicht kleben". Ein Maikäfer! Hab nachher noch einige gesehen, aber nur des Nachts, irgendwo vor Osnabrück.



    Nachher, so ab Ennigerloh, wurde es langsam zäh und ganz dicke waren die letzten 50 km.
    Sackbeine nennt man so was wohl .
    Oder nee, Sackkopf, die Beine waren eigentlich wieder o.k..

    Irgendwann war meine Lust auch weg an so einem Sonnentag, wenn im Norden des Ruhrpotts alle rausfahren, Sonne genießen, Bierchen schlubbern und rumdödeln. Aber - es ist ja eine Prüfung und wenn die Hälfte geschafft ist, ist der Bahnhof  zunehmend keine Option mehr.

    Ich war allerdings nachher froh, wieder in Holland mit seinen getrennten Radwegen zu sein. Die deutschen Landstraßen sich an solchen Tagen nicht förderlich für den Kreislauf und die Synapsen.

    Die Ankunft in Boekelo war richtig familiär, das Cafe war voll, draußen, drinnen, auf der Straße, überall nette Menschen und Gert, der Organisator der RN, saß mit Freunden, die ihm halfen und schon angekommen waren, und mit seiner Familie dort inmitten der Weekendgenießer und hat den letzten Kontrollstempel reingedrückt. Feddisch.

    Gert, den ich vorher nicht kannte, ist mit seinem knallroten Velombil übrigens einer der ganz Schnellen, hat alle großen Brevets schon gemacht und hält einige Geschwindigkeitsrekorde. Hier ist er mit seinem teuren Mobil im Kurzportrait.

    By the way, die Seite kennt sicher jeder, oder? Ich meine, hier lässt sich nachlesen, was alles noch mit Beinchen und Ärmchen erreichbar seinkönnte; vielleicht jetzt nicht mit 29++++++++. Obwohl, Fliegen mit Muskelkraft über den Rhein, das wär, glaube ich, für mich noch drin. Vielleicht ... . :grins:
  • Sportjahr 2018 von Sobraemml alias The Dachs


    Die 2000er Marke für dieses Jahr ist geknackt und ich bin in Woche 42 der Serie. Es läuft.

    Weiterhin konnte meinen zweiten Laufsieg des Jahres einfahren. Wenn die Startnummer verpflichtet. Nachdem ich im März von meinem Lieblingsrivalen Georg mit dem Start beim 1.Mai Bärenfelstrail (50 km, circa 1200 hm, 4 Runden) angefixt wurde, stand ich erstmals bei dieser Version (bisher nur Sommer Edition) am Start und mir wurde sogar die Startnummer 1 zugeteilt. Mit relativ konstanten Rundenzeiten (0:58 h, 1:01h, 1:04h, 1:05h) konnte ich in 4:08 Stunden schließlich als Sieger mit 12 Minuten Vorsprung auf Georg, welcher mit einer argen Rippenprellung zu kämpfen hatte, einlaufen. Meine Beine hatten mich zu keiner Zeit nicht im Stich gelassen und bis auf die letzten zwei Kilometer hatte ich kein Aua in den Waden. Die Strecke war im ersten Abschnitt mit schönen Trail-Abschnitten gespickt. In der zweiten Hälfte ging es ordentlich bergab und Tempobolzen war angesagt. Wettertechnisch war es mit 12 Grad, leichter Bewölkung ohne Regen optimal. Mit den zur drei zur Verfügung stehenden Verpflegungsstationen kam man somit gut aus. War ein toller Tag und endlich konnte ich nach zahlreichen Podiumsplatzierungen bei den Sommerausgabe beim Bärenfels mal ganz Oben stehen.




  • ZUT 2018 - Nervenhugos Rache

    Zuerst einmal möchte ich mich bei euch für den Support, Motivation und Unterstützung herzlichst bedanken. 
    Ich muss euch leider mitteilen,  dass es wieder nicht geklappt hat. Vielleicht ist es für mich doch zu heftig und zu anspruchsvoll.
    Mein Gefühl war davor super und ich war sehr sicher  dass ich es schaffen werde. Habe alle Tipps befolgt und bis km 30 lief auch alles top. 
    Möglicherweise habe ich mir aber auch einen Sonnenstich geholt. Hatte ne Schirmkäppi auf und den Kopf vergessen zu kühlen. 
    Die Kraft schwand nach und nach, die Anstiege verlangten alles von mir ab und selbst die Anstiege wurden immer heftiger. Selbst die wenigen geraden Passega wollte ich nicht mehr laufen.
    Der Kopf war sowas von leer und unendlich müde. Wäre fast im Gehen eingeschlafen.
    Genau wie letztes Jahr müsste ich wieder kotzen. Spätestens ab da verweigerte mein Körper/Magen jede Nahrungsaufnahme.
    Davor hat alles geklappt .
    Die Vorbereitung war gut und kein einziges mal war mir schlecht oder hatte sonst irgendwelche Beschwerden.
    Am VP5 war dann Endstation.
    Ich hatte weder Lust noch ein Fünkchen Motivation weiter zu machen. Der Körper gehorchte nicht mehr und ich wusste, dass ich nach 12,5 Stunden der Akku leer war.
    Ca. 4000 Höhenmeter hatte in den Knochen und "nur" noch 1600 hatte ich auf der zweiten Hälfte vor mir. Aber es ging gar nix mehr.
    Frust, Ärger aber auch eine Art der Erleichterung , dass es nun zu ende war.
    Ich denke, dass diese Distanz und diese Höhenmeter mein Körper es nicht mehr schaffen. Hört sich jetzt blöd an aber vor 10-20 Jahren wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen.
    Oder es liegt auch daran, dass ich mir zuviel antun und meinen Lebensrhythmus unbedingt ändern muss.
    Stress auf der Arbeit, sechs mal die Woche Kinderfußballtraining und andere ehrenamtliche Tätigkeiten sind zu viel.
    Ich glaube, dass ich nur noch Marathon und kleinere Ultraschall laufen werde.
    Langsam Ranglisten und nicht gleich mit der heftigsten Strecke mir die Ziele aussuchen.

    Zum Abschluss noch einen riesengroßen Dank an meine Mädels , die mich den ganzen Tag unterstützt haben. Ihr seid die beste Familie, die man sich wünschen kann !!!!!!!!

    Heute geht es mir wieder gut. Der Frust ist nicht mehr so groß und ich glaube , dass ich es nun akzeptiert habe  dass es für mehr nicht reicht.

    Tja, so ist das.  Wasser soll's.
    Lebbe gehd weida !
  • Ein paar coole Videos.. :)

    :kotz: findet :kotz: ihr :kotz: Helene F. :kotz: nicht :kotz: so :kotz: gut :kotz: :kotz::prinzessin2:
  • Absurdistan & Paranoidistan und ein bischen Gutes ;)

    DATENSCHUTZ:

    Drittfirmen lesen massenweise Gmail-Postfächer

    US-Medien nennen es das dreckige Geheimnis der Tech-Branche: Drittentwickler lesen routinemäßig und millionenfach die E-Mails von Gmail-Nutzern. App-Entwickler geben das zum Teil offen zu.