UTMB 2013 (Interceptor)

Hier eine kurze Zusammenfassung des Wettkampfes: Bei der Anmeldung zum UTMB vor 8 Monaten hab ich mir noch gesagt: "Bis zum Wettkampf ist noch viel Zeit, du kannst mal ordentlich trainieren und dein Gewicht auf 80kg drücken. Jeoch wer mich kennt, kann sich schon denken was aus meinen guten Vorsätzen geworden ist. Schlechter Trainingszustand und Kampfgewicht von 95kg auf 1,77m. Erster Belastungstest war dann die Salzkammerguttrophy (211km; 7000hm) mit dem Mountainbike. Gerade so in 14 Stunden und 50 Minuten durchgekommen (war das ein Ritt). Dann kam der Mosel Ultratrail mit 85km und 3000hm. Wieder gerade so mit 14 Stunden und 40 durchgekämpft. Die größten Sorgen bereitete mir meine Muskulatur, da ich beim Biken, als auch beim Laufen immer wieder Krämpfe in den Beinen bekam. Deshalb konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich da die 169km und 9500hm hinbekommen sollte. Kurzfristig mal auf 90kg abgenommen, aber in der 2Wochen langen Taperingphase waren sie wieder drauf. 1 Woche vor dem Wettkampf beim Wakeboarden noch die Rippen geprellt und das kleine Teufelchen Namens "DNS" tanzte Samba auf meiner Schulter. Jedoch konnte mich der gute Wetterbericht für das Wettkampfwochenende vom Start überzeugen. Ich weiß nicht, wie meine Entscheidung ausgefallen wäre, wenn die Wettervorhersage so wie am Ötztalerwochenende gewesen wäre. Donnerstag Morgen dann noch bei Kay666 in Illertissen im Shop vorbeigefahren und letze Ausrüstungsgegenstände eingepackt: Laufrucksack (Weste), größeres Paar Schuhe, Saltsticks. Nachmittags habe ich mich dann mit Heckenpenner in Böblingen getroffen und wir sind weiter nach Chamonix gefahren. Heckenpenner hat sich bereit erklärt für mich die Assistance während des Wettkampfes zu übernehmen. Hotelankunft in Chamonix Donnerstag Abend: Versucht die Pflichtausrüstung in meinen neu erworbenen Rucksack zu bekommen. Was soll ich sagen? Am Abend vor dem Wettkampf sollten solche Dinge schon erledigt sein. 17 Liter Volumen waren doch etwas wenig für das ganze Gerödel und 2 Liter Wasser. Werde Morgen nochmal auf der Messe nach Unterstützung fragen, denn viellieicht stelle ich mich ja auch nur etwas dumm beim Packen an. Rennstart ist ja erst um 16:30 Uhr. Freitagmorgen ausgeschlafen und dann zur Messe und den Salomonstand ausfindig gemacht. Dort dann auch einen ganz kompetenten Mitarbeiter gefunden. Letztendliche Aussage war dann, dass dieses Modell nicht für meinen Brustumfang ausgelegt ist und ich etwas anderes benötige. Na gut was solls, jetzt ist es auch schon egal und mit ihm in den Laden gegangen und andere Rucksackmodelle getestet, aber nichts wollte so richtig passen. Alternativ dann meine 7-Lagen Goretex gegen eine 1-Lagen Jacke ersetzt und meinen Salomonrucksack nochmals umgepackt. War zwar nicht optimal, aber schon wesentlich besser. Startunterlagen abgeholt, Pastapary und Briefing. In Chamonix war tolles Wetter und eine super Stimmung, jetzt konnte es aber doch langsam losgehen. Der Startschuss ist gefallen und wir laufen durch die Gassen von Chamonix einem langen Wettkampf entgegen. Treffe kurz nach dem Start noch Sobraemml, der dann aber schnell davonzieht und ich ihn erst in Chamonix wiedertreffen soll. Am ersten Berg kann ich mich dann noch eine Zeit lang mit Yeti unterhalten. Auf der Strecke gibt es 5 Assistance-Bereiche, wo mich Heckenpenner betreuen und begleiten darf, ansonsten ist auf der Strecke eine Begleitung untersagt. Für ihn hieß das jedoch auch, dass er das ganze Wochenende mit dem Auto und Fahrrad unterwegs war, um die Verpflegungspunkte anzufahren. Er hat somit auch nicht wirklich viel Schlaf und Ruhephasen abbekommen. Doch konnte ich mich darauf verlassen, dass Heckenpenner an jedem Assistancepunkt auf mich wartete. Er hatte dann trockene Klamotten und Verpflegung dabei. Das wichtigste war die mentale Unterstützung, die ich nach Stunden in der Nacht und am Berg immer wieder gut gebrauchen konnte. Auf den ersten 30km kam es immer wieder mal zu leichten Staus auf den Singletrails und ich erreichte das Erste Zeitlimit mit nur 30 Minuten Puffer. Bergauf konnte ich die Stöcke gut einsetzen und hatte die erste Zeit keine Probleme. bergab war es nicht so angenehm, denn die Oberschenkel und Knie schmerzten unter meinen 95kg + 5kg Ausrüstung und so war ich immer wieder froh, als es wieder bergauf ging. Meine Magenprobleme haben sich nach 40km auch beruhigt und ich konnte ordentlich essen. Die erste Nacht war hart, es ging auf 2500m und wurde dort oben recht kalt und windig. Die Müdigkeit machte den Rest und ich spielte mit den Gedanken nach 77km auszusteigen und mit Heckenpenner weiter nach Nizza an das Mittelmeer zu fahren und uns die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Glücklicherweise vertrieben der tolle Sonnenaufgang und die steigenden Temperaturen diese Gedanken wieder und ich hatte 1,5 Stunden auf den Cut-Off. Ich wartete darauf, dass meine Füße von Blasen geplagt werden, aber da tat sich nichts und die japanischen Zehensocken leisteten gute Dienste. Ach ja Japan: Ich wunderte mich warum soviele Japaner am Start waren, bis mir ein Mitläufer erklärte, dass der UltratrailMtFuji die Partnerveranstaltung ist und als Quali dient. Habe diese kleinen japanischen Frauen wie sie sich durchgebissen haben bewundert und der japanische Frauenanteil war weit höher als bei den Europäern. Mitte des 2ten Tages bekam ich Probleme mit dem linken Knie, dass beim Anheben bergauf einen unangenehmen Schmerz verursachte. Bergab dachte ich mir haut es die Kniescheiben raus. Aber immer daran denken: NO PAIN, NO GAIN Entlang der Strecke sah man immer öfter Läufer die ein kurzes Nickerchen oder Schläfchen machten. Jedoch konnte ich mir bei meinen Tempo keine großen Pausen leisten und es musste ohne Schlaf ausgehen. Auch bekam ich bei kühleren Temperaturen, wenn ich aufhörte mich zu bewegen, Schüttelfrostattacken. Als ich dann nur noch 3 Berge und 2,5 Stunden Zeit auf den Cut-Off hatte, keimte so langsam die Hoffnung auf ein Finish in mir. Diese sollte am nächsten Berg jedoch schnell wieder in weite Ferne rücken, denn es ging gefühlte 45 Grad ohne Serpentinen oder Stufen gerade den Berg hinauf und ich war echt im Arsch. Erst der nächste Sonnenaufgang und die gute Betreuung durch Heckenpenner gaben mir die Hoffnung zurück und ich nahm den letzten Berg in Angriff, wobei ich mir nicht über die 1200hm im Aufstieg Gedanken machte, sondern die 1500hm im Abstieg, denn meine beiden Knie waren durch und verursachten bei jedem Schritt oder Sprung bergab einen stechenden Schmerz. Ich hatte dann am Gipfel noch 4 Stunden Zeit bis zum Zielschluss und ging vorsichtig weiter, denn mittlerweile zwickte auch meine rechte Achillesferse und ich hatte Angst, dass sie reißt (hatte im Frühjahr mehrere Cortisonspritzen). Puhh endlich die letzen positiven Höhenmeter, jetzt geht es "nur noch runter". Meine Knie stechen bei jedem Schritt und mich überholt jetzt jeder Läufer. Spiele mit dem Gedanken mir 2 tausender Ibu einzuwerfen oder eine Tramal. Bevor es soweit kommt erblicke ich Heckenpenner, der mir entgengelaufen ist und ich kann mich durch das Gespräch mit ihm von meinen Schmerzen etwas ablenken und wir laufen gemeinsam dem Ziel entgegen. Es ist Sonntag Mittag und wir begegen vielen Leuten, die den Läufern gratulieren. Der Zieleinlauf in Chamonix ist nochmal ein Highlight und ich nehme meine Finisherweste entgegen und trinke mit Heckenpenner ein Finisherbier. Hätte im Vorfeld nie gedacht, dass ich da durchkomme. Bin davon ausgegangen, dass es mein erster DNF wird und ich da nächstes Jahr nochmal hin muss. Aber der Wille hat über den Körper gesiegt und es wird mir ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Meinen besten Dank nochmal an Heckenpenner, der mich super unterstützt hat und ich es ohne ihn bestimmt nicht durchgezogen hätte. Ach ja und für die nächste Zeit bin ich von Extremwettkämfpen kuriert.
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Kommentare

  • Klasse! Ich bin schwer beeindruckt. Mal so nebenher zur Vorbereitung erst die Lange Strecke Salzkammergut und dann so eine Willensleistung beim UMTB! Sauber.
  • GEIL, GEILER am GEILSTEN :)

    Ich bin gleich mal, vor begeisterung, ins Koma gefallen :)
    Glückwunsch und erholl dich mal so richtig.

    Mach weiter so!
  • Respekt, Herr Interceptor!! Bin stolz auf Dich! Vielleicht gehen wir ja irgendwann mal zusammen am Mt. Blanc spielen, wenn Du wieder kuriert bist...
  • Salzkammergut steht bei mir auch auf der Liste....vllt näxtes Jahr
  • edited 18:44 (4.09.13)
    hallo interceptor! das ist ja mega-klasse!!!! kann mich gut in den bericht reinfühlen ... mir ging es ähnlich ... in champex musste ich die versorgungsstation ohne essen verlassen (hatte mich aber gemütlich massieren lassen), da 2 minuten das zeitfenster zu gewesen wäre ...
    wenn es dich interessiert ... du wirst einiges vielleicht wiedererkennen ... mein filmchen von 2005 ...: http://www.youtube.com/watch?v=1L1tse7zDHU
    erhol dich gut!!!!!!!! und du wirst sehen ... spätestens in ein paar wochen wirst du wieder auf suche gehen ... (die auswahl ist ja riesig ... vielleicht LaReunion?? oder MtFuji ...?
    lg lumi
    PS: bei 4:41 ist rechts der schweizer werner ... hier hoch 60 jahre alt und 2005 glaub ich unter den ersten 10 gewesen ... wahnsinn (rechts ist der sherpa dahiri, wenn ich mich recht erinnere 1.) also der werner hat alle utmb mitgemacht, bis er an einem tumor erkrankte ... im mai ... OP, Chemo und dann START bei UTMB!!! unter den ersten 50 eingelaufen im ziel mit 70!!!! leider ist er dann das jahr drauf verstorben. 
  • Ich hatte ja damals deine Gedankengänge um den UMTB live mitbekommen... :lol:

    Das war schon ne hammerharte Entscheidung... :yau:

    170 KM und mehr als den Mt. Everest rauf..... wenn das nicht WAHNSINN ist... :shock: :shock: :shock: 

    Gut, dass Du Dir die 100er Ibu nich reingepfiffen hast, Du siehst es geht auch ohne... :lol:

    Einerseits hau ich mir den Kopp an die Wand, wenn ich solche Extremberichte lese... andererseits brodelt in mir der Reiz es auch mal zu tun... :shock: :kopfwand: :kopfwand: 

    NOCHMALS RESPEKT, ICeptor.... Du und HPenner, das absolute Traumteam... :thumbs:


  • Ich will ein Kind von Dir. Hab's Dir ja gerade schon via Email geschrieben....meine Kinnlade hängt heute noch runter!!! Ganz ganz ganz großer Sport!!
  • edited 15:42 (8.09.13)
    Ganz fetten Respekt!!!!!! :reib: :gott: :gott: :gott:
    No Pain, No Gain - und dafür gibt's: :gold: :gold: :gold:

    Von sowas bin ich noch weit entfernt....


    Edit sagt: Caba, der gold-Smiley passt nicht.... :aufsmaul: :aufsmaul: :aufsmaul:
  • Großartig! Du bist der Hammer und Heckenpenner hat sich bestimmt auch den .... für Dich aufgerissen, so wie Du es für ihn auch schon so oft gemacht hast. Respekt, Ihr könnt beide mächtig stolz auf Euch sein. applaus: :applaus: :applaus: Zudem noch ein toller Bericht.
  • edited 14:00 (9.09.13)

    Ultra Trail du Mount Blanc 2013

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    Höhenprofil mit Zwischenzeiten

    1. Die Vorbereitung

    Am Donnerstag, den 29.08. 2013, um 07:22 Uhr, ging die Abenteuerreise für mich los. Ich setzte mich in den Zug und traf in Mannheim auf Gabi Kenkenberg, mit welcher ich mich im Vorfeld zur gemeinsamen Anreise verabredet hatte. Gegen 15:00 Uhr trafen wir relativ entspannt am Genfer Flughafen ein. Von dort wurden wir mit einem vorher gebuchten Kleinbus nach Charmonix chauffiert.  Gegen 16:00 Uhr war ich dann auch am Zeltplatz und baute mein Zelt unmittelbar hinter dem Anwesen des Zeltplatzmeisters an einem kleinen, beschaulichen Plätzchen auf. Es war idyllisch und die unmittelbar angrenzende Nähe war kaum wahrnehmbar.

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    Anschließend ging es zur Startnummernausgabe, wo mich eine Riesenschlange erwartete. Gegen 17:00 Uhr stellte ich mich an und um 19:00 Uhr war ich mit dem ganzen Brembaborium fertig. Das muss doch auch schneller gehen. 

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    Daraufhin suchte ich wieder den Zeltplatz auf und begab mich zum Deutschen Haus. Dies war ein komplettes Haus, welches für eine Woche gemietet und mehreren Landleuten und auch anderen Unterschlupf bot. Gegen 20:00 Uhr traf ich dort ein um noch etwas über den morgigen Wettkampf zu quatschen. Die angekündigte Pastaparty war zwar schon zu Ende, aber bei einem Bier und einem Stück Kuchen war es noch ein gelungener Abschluss mit toller Gastfreundschaft für den Tag. Gegen 23:00 Uhr verließ ich das Anwesen und schlüpfte in meinem Schafsack.

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     Am nächsten Morgen, den 30.08.2013, döste ich noch bis 13:00 Uhr im Schlafsack, da der Start ja erst um 16:30 Uhr war. Ich wollte schließlich ausgeruht anlaufen, da ich eine lange Wettkampfzeit befürchtete.

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    Gegen 14:00 Uhr traf ich am Startzielbereich ein und traf dort auf Gabi, Roland und Wolfgang und Anhang. Die Straßen füllten sich so langsam mit Läufern und die Anspannung wuchs. War ich gut vorbereitet mit knapp 4000 Trainingskilometer in den Beinen trotz Ellenbogenbruch im Juni. Ich wurde immer stiller und genoss die Atmosphäre. Das Wetter war toll und es sah nicht nach Regen aus. Perfekte Bedingungen also.

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  • edited 13:31 (9.09.13)
    Das Runners High

    Gegen 16:30 Uhr fiel der lang ersehnte Startschuss und die Meute von knapp 2000 Läufern setzte sich unter dem Soundtrack „Vangelis- Conquest of Paradies“ in Bewegung. Was für ein Erlebnis und einfach nur phänomenal. Allein dafür hat sich der Start schon gelohnt und man könnte sofort aufhören. Es fühlte sich an wie der Einmarsch der Gladiatoren. Aber nur für den Start war ich nicht angereist.  Hier traf ich auch noch Interceptor und wir uns gegenseitig ein gutes Rennen.


    Die ersten Meter liefen zäh und man ließ sich von der Menge vorantreiben. Ich lief locker an und erreichte nach knapp 2 Stunden den ersten Gipfel Le Deveret.

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    Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich auf Platz 1304 und hatte die ersten 870 Höhenmeter hinter mir. Ich fühlte mich gut und begab mich auf den Abstieg. Ich lief vorsichtig und wurde eigentlich nur überholt, was mir egal war. Meine Beine sollten bis zum Schluss halten und die Zeit konnte ich Bergab nicht gewinnen.

    Nach knapp 3 Stunden war ich an der ersten große Verpflegungsstation nach 20,9 km in St. Gervais und hatte den ersten Abstieg heil überstanden. Es gab reichlich Futter und meine Platzierung betrug nun 1322. Ich war voll im Plan und der erste lange Anstieg über 23km und 1600 hm konnte kommen. Ich lief immer weiter nach vorne und an einer Zwischenstation Les Contamines (Platz 1108) und La Balme (Platz 905) schob ich mich immer weiter nach vorne.

    Mit der einsetzten Dunkelheiten wurden auch vermehrt die Stirnlampen angeschaltet und die Lichterkette am Berg vor und hinter mir war ein Traum. Man konnte sehen, wo es noch hingeht und wo man mal war. Was für ein Bild. Ich ließ meine Lampe meistens aus, da ich von dem Licht der anderen lebte und immer in deren Lichtkegel lief. Ich war berghoch ständig nur am Überholen und schloss immer zum nächsten Läufer auf. Ich war wie in einem Flash oder auch dem Runners-High. Der Vortrieb aus den Stöcken und den Beinen funktionierte bestens. Am Samstag, um 00:14 Uhr, kam ich nach 7:43 Stunden am Gipfel Ref. Croix Bonhomme an. Ich war jetzt bei km 44 und hatte fast 3000 Höhenmeter hinter mir. Jetzt war ich bereits der 818. im Feld und ließ den Abstieg ganz locker angehen.

    An der Verpflegungsstelle Les Chapieux im Tal nach 50 km war ich auf Position 823 und jetzt musste wieder Schlange gestanden werden. Die Pflichtausrüstung (Handy, 2 Lampen und Regenjacke) wurde kontrolliert. Bei mir war natürlich alles vollständig und so begann ich nach ca. 14 Minuten Pause den nächsten Anstieg. Zunächst ging es eine Teerstraße leicht bergauf und ich flog an meinen Mitstreitern nur so vorbei. Der Blick in den Sternenhimmel war klar und ich konnte sogar eine Sternschnuppe am Himmel erblicken. Was ich mir gewünscht habe war wohl klar. „Bitte lass mich gut durchkommen“. Ich verriet natürlich keinem meinen Wunsch und setze die Aufholjagd fort. Bei Kilometer 60, einer Laufzeit von 10:42h und einer Gesamthöhenmeterzahl von ca. 3800 Meter war ich am Gipfel Col de la Seigne angelangt. Ich hatte wiederholt unglaublich viele Leute am Berg stehen lassen und war nun schon auf Position 676. Ich fühlte mich immer noch blendend.

    Auf den kurzen Abstieg nach Lac Combal von knapp 5 Kilometern konnte ich sogar 8 Plätze gutmachen und starte nach einer kurzen Stärkung und einem kurzem Verlaufer den Run auf den vierten Kracher des Tages, den Arête du Mont-Favre. Nach 4 Kilometern und circa 500 Höhenmetern war man auch schon oben und meine Position lautete nun 661. Ich merkte langsam die Müdigkeit und die Spritzigkeit an den Bergen war einfach nicht mehr so da wie am Anfang. Ich lief jetzt meist nur noch meinen Vorläufern hinterher und die nahende Helligkeit machte mir Mut, dass mich wieder fangen bzw. beschleunigen kann.

    Am Sonntag kurz vor 7 Uhr und 77 km traf in Courmayeur – Dolonne ein. Die Summe der Höhenmeter betrug mittlerweile 4337 und meine Laufzeit 14:16 Stunden. Bisher lief es einfach nur wie in einem Traum und nun war ich sogar schon an Position 637. Am Verpflegungspunkt genoss ich einen Teller Nudeln und nach 10 Minuten machte mich schon wieder auf die weitere Reise. Viele andere rasteten länger. Ich fühlte mich sensationell und dachte, dass der jetzige Anstieg schon nicht so schlimm sein konnte. Insgeheim dachte ich sogar, dass eine Zeit unter 30 Stunden heute drin ist.



  • edited 13:50 (9.09.13)
    Die Krise

    Meine kurze Pause sollte sich rächen, denn schon am steilen Anstieg nach Courmayeur über Steintreppen bekam ich merklich Probleme. Mein Tempo sackte enorm in den Keller und ich wurde von mehren Läufern überholt. Sicherlich wurde es mit den ersten Sonnenstrahlen wärmer, aber an der Hitze hatte es wohl nicht gelegen. Ich kämpfte mich also über 5 Kilometer auf das Plateau hinauf und hatte Sehnsucht auf die mich wartende Cola. Trotz meines schlechten Allgemeinzustandes hatte ich mich bereits wieder verbessert und lag nun auf Position 489. Das lag wohl eher an meiner kurzen Pause in Courmayeuer, da man an dem Stationen sehr viele Positionen gut machen kann.

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    Auf dem Plateau schleppte ich mich mehr schlecht als recht über die Trails, da meine Oberschenkel nun schwer waren wie ein Stein und brannten wie Hölle. Es war nur noch ein kurzer Trippelschritt möglich und die Verpflegungsstelle Refuge Bonatti bei Kilometer 89 kam wie gerufen.

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     Nun waren es schon 5433 Höhenmeter und eine Laufzeit von 17 Stunden. Ich trank das Wasser aus der Trenke wie aus Eimern und sah weit in der Ferne schon den nahenden Levelendgegner Grand Col Ferret. Wie sollte ich in meiner Verfassung da rauf kommen? 

    Zunächst lag aber erstmal ein Abstieg zum am Fuße des Berges liegenden Verpflegungspunkt in Arnuva auf dem Programm. Mehr recht als schlecht verpflegt (Ich bekam einfach nichts runter) ging ich in den Berg und den angekündigten Fotographen konnte ich wohl nur mit einem sehr schlechten gekünstelten Lächeln eine gute Vorlage bietet.

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    War mir aber egal war, denn der 5 Kilometer lange Anstieg mit knapp 800 Höhenmetern war das Ziel der Begierde. An den steilen Rampen begann ich deutlich zu Schnaufen und kam nur Stückchenweise dem Gipfel näher. In der Ferne sah ich die vor mir Platzierten und setzte meine nur noch funktionierenden Gliedmaßen Zentimeter um Zentimeter voran. Nach endlosen 1,5 Stunden war ich endlich oben und wurde mit einem mordsmäßigen Panorama für meine Anstrengungen entlohnt.

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    Mittlerweile hatte ich 99 Kilometer, ca. 6300 Höhenmeter und 19:33 Stunden hinter mich gebracht. Ich fühlte mich total am Ende und musste auf der Höhe erstmal rasten. Trotzdem hatte ich zu diesem Zeitpunkt meine beste Position mit Platz 444. Die anderen hatten wohl ähnliche Probleme.

    Der anschließende Abstieg nach La Fouly war beschwerlich, da ich nur am Anfang traben konnte und meist gehen musste. Meine Füße waren aufgequollen und scheinbar mit unzähligen Blasen übersäht. Ein Auftreten war somit jederzeit schmerzhaft und die brennenden Oberschenkel gaben mir den Rest. Was sollte das noch werden? Für den knapp 10 Kilometer langen Abstieg benötigte ich quälende zwei Stunden und kam völlig erschöpft in La Fouly an. Dort beschloss ich eine längere Pause einzulegen, um mich einigermaßen zu erholen. Ich setze mich auf eine Bierbank, erledigte das Große und Kleine Geschäft und trank ordentlich schwarze Zuckerbrause. Nach 45 Minuten fühlte ich mich wieder fit und ging weiter in Richtung Ziel. Die Sternschnuppe konnte schließlich nicht lügen und der Wunsch würde mich schon in Ziel geleitet.

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    Bis zum nächsten Verpflegungspunkt in Champex-Lac waren es etwa 14 Kilometer mit ca. 700 Höhenmetern. Am Anfang verlief es flach absteigend und ich konnte mich an einem Läufer dranhängen und mittraben. Nach fünf Kilometern war der Ofen jedoch wieder aus und ich ging die restlichen Kilometer bis zur Verpflegungsstation. Es waren quälende Meter und nur im Zombi-Modus machbar. Ich hatte buchstäblich den leeren Blick und Tunnel im Gesicht. Die Läufer schossen nur so an mir vorbei und ich ließ mich nicht verrückt machen. Bei Kilometer 122, 24:48 Stunden und Höhenmeteranzahl 7057 erreichte ich endlich das heiß ersehnte Bierzelt. Wolfgangs Frau erwartete mich bereits und machte mir Mut, dass ich mich jetzt erholen kann. Dies war auch bitter nötig. Ich fühlte mich mies und der Akku war fast leer. Ein Teller Nudeln, Cola und andere Schnabeleien brachten Abhilfe. Nach etwa 30 Minuten setzte ich mich auf Platz 545 in Bewegung und sah im Augenwinkel noch Gabi Kenkenberg herein laufen. Ich hatte jedoch schon die Zeitmatte passiert, sodass ich nicht mehr mit ihr sprechen konnte.


  • edited 13:51 (9.09.13)

    Jetzt ging es zunächst leicht bergab in Richtung des drittletzten Anstieges dem Bovine. Ich ging nur noch, um mein gerade gutes Gefühlt in den Oberschenkeln nicht wieder zu zerstören. Kurz vor dem Anstieg kam eine privat eingerichtete Verpflegungsstelle im kühlen Wasser wie gerufen und kurz danach begann auch schon das Grauen. Zunächst waren die Anstiege gemächlich und man querte mehrfach den Wasserfall der herrlichen Berglandschaft. Man schraubte sich immer höher und irgendwann kamen die Unaussprechlichen. Die RAMPEN. Es war steil, steiler, am steilsten. Sie nahmen kein Ende und ohne meine Stöcke wäre ich aufgeschmissen gewesen. Das Sonnenlicht neigte sich langsam dem Ende und mehrere Flüche wurden von mir in den Himmel geschickt. Es wollte einfach nicht enden und nach jeder Kehre begann es von neuen. Irgendwann war ich doch nach 27:40 Stunden und der Höhenmeterzahl von 7748 m bei Kilometer 132 on the Top angekommen. Meine Position betrug nun 566. Beim anschließenden Abstieg lief Wolfgang auf mich auf und bis zur eingetretenen Dunkelheit liefen wir noch zusammen.  Ich ließ dann aber abreisen, da ich einen Stutz auf der Wurzel- und Steinstrecke einfach nicht riskieren wollte. Ich stolperte also mehr schlecht als recht den etwa 7 Kilometer langen Abstieg herunter und machte für die tollkühnen Bergabrunner hinter mir bereitwillig Platz.

    Am Samstag, gegen 22:00 Uhr, und 29:33 Stunden erreichte ich die Verpflegungsstation in Trient. Jetzt war ich bei Kilometer 139 und auf Position 594. Ich stärke mich reichlich und nach 20 Minuten begab ich mich zum vorletzten Anstieg. Jetzt waren es nur noch zwei Berge mit jeweils kurzen Abstiegen und die letzten 29 Kilometer werde ich wohl auch noch Packen. Das Schlimmste hatte ich somit hinter mir.


    Die zweite Luft

    Beim Angehen des Catonge bekam ich plötzlich die gefühlte zweite Luft. Ich befand mich hinter einem Läufer, welcher unglaublich den etwa 5 Kilometer langen Anstieg heraufstürmte. Ich hing mich in den Bergschatten und wir zogen im Gleichschritt immer höher. Ich fing an wirre Gedanken zu bekommen und dachte Hauben aufgrund der Ausholbewegung durch meine Stöcke in Berg zu setzten. Irgendwann wurden meine „Hauben“ doch langsamer und ich drosselte mein Tempo. Ankommen war das Ziel und die Devise war es nicht, dass mein Pulver nun schon verschossen wird. Nach 31:35 Stunden, Gesamthöhenmeter 8797 war ich auf Position 588 on the Top. Jetzt ging es in Serpentinen über die Wiesen wieder in Tal und ich wurde wie gewohnt aufgrund meines Sicherheitslaufes bergab mehrfach überholt. Inmitten dieses Abstieges merkte ich plötzlich ein leichtes Stechen im rechten Knie. Ich stoppte sofort, machte eine kurze Rast in der Wiese, streckte es und entlastete es. Es ging aber nicht weg und so beschloss ich es einfach zu ignorieren. Jetzt hieß es nur noch zu beißen und das Ziel  zu erreichen. Mich hielt nun nichts mehr auf. Die schicke Finisherweste  musste ich einfach haben.

    Am Sonntag, gegen 01:40 Uhr kam ich in Vallorcine an. Nun war ich an Position 606 und hatte knapp 33 Stunden und 8830 Höhenmeter in die Trails gestampft. Wie immer gab es das übliche Programm (Cola, Wasser, Kuchen, usw.) und ein kurzes zwei Minuten Nickerchen. Anschießend fühlte ich mich fast wie neu und begab mich mit einem Asiaten in Richtung des Endgegners. Dem La Tête aux Vents auf einer Höhe von circa 2100 Metern. Auf dem Flachstück konnte ich ordentlich aufs Tempo drücken und in der Ferne sah man schon die Stirnlampen, welche sich die Wand heraufkämpften. Irgendwann holte ich Wolfgang ein und irgendwann befanden wir uns zu Viert im Anstieg.

    Dieser war gepickt mit riesigen, quadratischen Felsblöcken, welche monströsen Treppenstufen ähnelten. Anfangs gab ich das Tempo vor, doch irgendwann ließ ich meine Mitstreiter auch mal vorne an der Front kämpfen. Ich hängte mich ans Ende des Quartetts, doch bald merkte ich, dass ich geruhsamer dem Himmel näher kommen musste. Ich machte ein paar kurze Sitzpausen. Die allgemeine Geschwindigkeit wurde nun auch von den Anderen reduziert und mehrere Läufer liefen auf uns auf. Nun waren wir mittlerweile etwa 10 Personen. Die Lichterkette stieg immer weiter und in der Ferne meinte ich sogar ein Haus/Hütte zu erkennen. Es stellte sich aber lediglich als ein riesiger Felsbrocken heraus. Waren das Halluzinationen?  Nach knapp 36 Stunden auf Position 598 waren wir dann Oben und nun war die vierte Stunde des Sonntages angebrochen. Direkt unter dem klaren Sternenhimmel liefen wir noch eine Weile über die grob strukturierte Felsenlandschaft. Mehrfach blieben meine Stöcke in den Spalten stecken, aber im Großen und Ganzen kamen wir gut voran. Im hellen hätte man wahrscheinlich einen tollen Ausblick ins Tal und die Mondlandschaft gehabt, aber trotz der Dunkelheit war es einmalig. Das Ende rückte ja näher.

    Jetzt waren es schon 9687 Höhenmeter und  fast nur noch Bergabmeter. Auf dem Gipfel genoss ich noch eine Weile den Ausblick auf die beleuchteten Städte im Tal. Daraufhin mussten wir etwa 4 Kilometer leicht 300 m absteigend zur letzten Seilbahnstation La Flégère hüpfen/springen. Die Wegführung war anhand der Markierungen gut sichtbar. Das Springen von den großen Brocken schmerzte zwar jedes Mal, aber der Weg war das Ziel. Nach etwa einer Stunde war ich dann an der Seilbahnstation und nun auf Position 599.

  • edited 13:58 (9.09.13)

    Jetzt waren es nur noch 8 Kilometer. Zeitgleich mit Wolfgang stürmte ich nach einer kurzen Pipipause den Berg hinab. Wolfgang sagte noch zu mir, dass ich nicht auf ihn warten solle und die Handbremse lösen könne. Dies tat ich dann auch und machte den Gang raus und lies es rollen. Nun sprang ich nur noch über die Wurzel und Steine. Ich schaltete in den Kamikaze-Modus und die Blasen und Zipperlein des Körpers waren mir egal. Gemeinsam mit zwei Franzosen ließen wir die vor uns laufenden Mitstreiter nur so stehen und Charmonix kam immer näher. Es wurde immer heller. Ein paar minimale Verstolperer mit einem Faststurz, wo ich mich an einem Franzosen abfangen konnte, waren bei dem rasenden Downhill dabei. Als die ersten Häuser auf dem breiten Wirtschaftsweg auftauchten, wurde ich immer schneller und meine Mitstreiter konnten mir nicht mehr folgen. Irgendwann waren es nur noch 2 Kilometer und in der Innenstadt zog ich noch mal einen Zielsprint an.


    Am Sonntag, um 06:48 Uhr, kam ich dann pünktlich zum Sonnenaufgang auf die Zielgerade und die ganzen Strapazen fielen von mir ab. 38 Stunden und 18 Minuten habe ich für 168 Kilometer und 9796 Höhenmeter benötigt. Meine Endplatzierung betrug Platz 592 und meine Durchschnittsgeschwindigkeit 4,40 km/h. Die Qualen und Schmerzen hatten sich allein für diesen Moment gelohnt. Die zwischenzeitliche Zielzeit von 30 Stunden hatte ich kurz nach dem Krisenbeginn abgeschrieben und nun konnte ich endlich die Finisherweste mein Eigen nennen. 20 Minuten später kam auch Wolfgang ins Ziel und wir konnten uns Abklatschen. 

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    Nach dem Lauf

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    Ich verweilte noch etwa eine Stunde im Startzielbereich und genoss mehrere Becher köstlichen Tees und humpelte dann zur Beutelausgabe und zu den Duschen. Danach legte ich mich gegen 09:00 Uhr noch etwa 4 Stunden ins Feldbettlager, da dies deutlicher bequemer war als meine Koje im Zelt. Den anschließenden Teller Püree und die Dose Bier bekam ich kaum runter und so setzte ich mich noch eine Weile in die Sonne, wo immer noch Finisher die letzten Meter hinter sich brachten. Als ich gerade eine große Flasche Cola inhalierte, kam Roland auf mich zu. Er war gerade in Ziel gekommen und somit ebenfalls einer der Glücklichen.

    Nachdem ich mein Zeug an Zelt gebracht hatte, verschlang ich noch zwei Kugeln Eis und gegen 18:00 Uhr einen Teller Pasta beim großen Buffet. Jetzt konnte ich auch einigermaßen wieder essen bzw. hatte wieder Appetit. Dort traf ich auch noch Christian mit der Finisher-Weste. Überall waren diese Dinger nun verteilt. Der Sieger hatte etwas über 20 Stunden benötigt, aber letztendlich waren wir alle Sieger. Den Tag ließ ich noch bei Gabi in der Ferienwohnung ausklingen. Diese hatte leider aufgeben müssen, da sie nur noch unter starken Schmerzen auftreten konnte. Schade, aber sie wird sicherlich einen neuen Anlauf in Angriff nehmen. Am nächsten Morgen um 09:00 Uhr begann meine Heimreise per Zug und gegen 20:00 Uhr lag ich wieder auf meiner ersehnten Couch.

     Fazit

    Mit dem Rennverlauf war ich vollkommen zu frieden. Ich hatte langsam angefangen und mich nach meiner etwa 50 Kilometer dauernden Krise wieder gefangen. Der Bovine war eindeutig der härteste Anstieg und die meisten Berge hatte ich in der Dunkelheit bewältigt. Ich war somit zwei Nächte und einen Tag gelaufen.

    Als Ultraläufer muss man diesen Wettkampf einfach mal gemacht haben. Mein 2010 gesetztes Ziel habe ich nun erfüllt und jetzt folgen neue Herausforderungen. Nächstes Jahr wird wohl das Projekt 500 mit einer Wettkampfdauer von einer Woche eine besondere Tortour.

    An dem Wochenende habe ich viele bekannte Gesichter getroffen und die Mühen fürs Training und Anreise habe sich voll gelohnt. Bis auf die langwierige Prozedur bei der Startnummernausgabe war es seitens der Organisation perfekt organisiert und ich kann eine eindeutige Empfehlung aussprechen.  

  • @Sobraemml Sau geiler Bericht!:gott: Bin im Geiste nochmals mitgelaufen. Wegen Wartezeiten Startnummernausgabe kann ich den Freitag Nachmittag empfehlen. Waren um 14:30 mit 10 Anderen in der Halle ging richtig flott.
  • Fetten übelsten Respekt Interceptor!!!! Und sieh es endlich auch ein, ob du es wahr haben willst oder nich!! Du bist so ne geile Sau, für dich gibbet einfach kein DNF :)))))
  • ich hätte gerne noch einen kleinen Bericht über die Salzkammergut Trophy...da das eher meine Liga ist.
    wäre cool wenn du was schreiben würdest...auch über dein MTB und das Material das du verwendet hast.
    und vllt sieht man sich mal wieder
    gruß warrior
  • Ha! Das Lilla Leibchen auf dem Finisherbild hab ich erkannt... :lol:

    Alter... Sobra, Du kennst meine Meinung.... :gott:

    Auch schön zu lesen, wie der Körper sich immer wieder aufs neue aufrappelt und das unter diesen extremen Bedingungen...  :shock: :shock: :shock:

    Was ich mich nur frage: Wo beginnt bei Euch das Limit? Das einzige was Euch noch bleibt, ist wohl eine WELTUMRUNDUNG!!! :cooler: :lol:

      
  • sobra, das ist ein super klasse spitzen bericht ... ich kann mich in jeden meter reinfühlen ... 
    (und beim UTMB hab ich aus dem grund, dass es soooo schön war dort zu laufen gedacht ich will alles ausschöpfen für mein geld ... hehehe und hab noch 5h mehr als du genossen ... haha
    wie du sagst, das muss jeder mal mitmachen!!!!
    lg lumi
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