Paris - Brest - Paris

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Kommentare

  • @ Pflege: nächsten Samstag ist schon der 400er in den Ardennen ! Dabei oder dabei ?

  • Hab mal gerade Wetterbericht gecheggt Das würde ja wieder ins schwimmen ausarten

    Würde ja sooooooo gerne!! fahre aber Sonntag ein MTB Rennen im Harz

  • edited 09:37 (27.04.15)

    Zum Thema Konzentration bei den langen Dingern:

    In Holland gibts doch diese kleinen Abzweigungen für Radwege an Engstellen; der Radfahrer fährt dann weiter auf seinem Radseitenstreifen auf der Straße, ist aber für ein paar Meter vom Autofahrer durch eine schmale Verkehrsinsel getrennt Der Sinn ist, dass der Autofahrer den Radfahrer dort auf engen Straßen gefahrlos überholen kann. Diese Verkehrsinseln sind meist höher gelegt und haben oft einen Bordstein und einen fetten hohen Poller, damit man sie auch sieht.

    Wenn man sie sieht, eine feine Sache.
    Wenn man nicht auf sein Navi am Lenker guckt.
    Dann nämlich bleibt das Rad abrupt stehen, hebt die Hinterbeine und man landet mit dem Rücken am Poller. Vorausgesetzt, man schafft einen vollendeten Looping über den Lenker. Das Rad geht aber nicht verloren, es kommt sofort hinterher.
    So erlebt beim letzten Brevet am 11. März April.

    By the way - wie war der 400er, @Untergang?

  • endlich äkschn!! :yau: :shock: 

    ich liebe es in ffm rumzukurven und die autofahrer in ihre schranken zu weisen... :kopfwand:  adrenalin pur... :lol:

    aber immer wieder schön, wenn ein CaBaNauT überlebt... gut gemacht, Ugang.. :thumbs:

    wie jambo schreibt, gehören wir zur seltenen, von der selbstausrottung bedrohten art... :shock: :lol:

    gut, dass wir so megapotent sind... :cooler: :yau: :lol:

  • So isses, Caba.
    Zwar ist der Mensch das einzige Lebewesen, das Dinge baut, die ihn selbst umbringen (Sprungstelzen, Laufschuhe, Dildos ...).
    Aber der gemeine Cabanaut (Cabanautus vulgaris) könnte sich logger auch ohne (Dingi) jederzeit zerlegen.

  • Joh.....der gemeine Cabanaut. Geiles Logo

  • Oh nein, Jambo; erinner' mich nicht an das WE! Wir haben's zwar relativ locker geschafft und es war auch über lange Strecken schön zu fahren, aber in der Nacht und am Sonntag Nachmittag hat's wie aus Kübeln geschifft. Muss das Tandem gleich putzen - sieht aus wie Sau. Zudem hatten wir an ein Paar Bahnschienen die Wahl zwei unmittelbar vor uns gestürzte Mitfahrer zu überrollen oder einen Ausweichversuch zu unternehmen. Der ging auf die Bretter, weil der Winkel zu den Schienen so noch spitzer wurde.                        Bilanz: ein verkratzer Schalthebel, zwei zerschmolzene Regenhosen, ein paar Löcher in der nagelneuen Jacke, zwei Risse in einem Helm und ein halbes Dutzend blauer Flecken. Aber nach wenigen Schrecksekunden ging's zügig weiter!

    Das geilste an der Tour war eigentlich unser Kumpel "der Hulk!" Er hat ein paar Wetten am laufen was die Nicht-Benutzung des kleinen Kettenblatts angeht. Und so hat er die ganzen Hm, die fast alle in der zweiten Streckenhälfte lagen auf dem großen Blatt weggedrückt. Ach ja: er fährt 60/42!!!

  • Hmm... ich glaube ich muss mir mal ne Tour mit UGang genehmigen... hört sich alles nach FUN an... *DuckUnWech*

    :shock: :lol:

  • Von Spass war nie die Rede....

  • Hei, Pflegi, habt ihr schon die Vorinskription??

  • Wooow woooow woooow!!! Die WAAAAAAAS???? Ich fahr nur Windschatten bei Untergang

  • edited 22:19 (4.05.15)

     ? Ich kann kein griechisch.
    Ach Quatsch, ist ja Latino.

    Yo, seit heute 15.43 Uhr.

    • hab da wohl was verwechselt ... bin noch so halb im delirium seit der münchen-ferrara- rando ... wollte "untergang" schreiben ... - obwohl ich fest davon überzeugt bin, dass pflegi das ohne windschatten rocken würde ... ;)
    • kari, du auch dabei??????

    lg lumi

     

  • Lange nichts mehr von uns hören/lesen lassen.

    Der Emsland-400er war ausnahmsweise mal trocken, warm und pannenfrei. 412 km in 20,45 Std. Unser Kumpel Hulk war von ein paar Spießern im Feld genervt und hat eine Ausreissergruppe angeführt. Ist schließlich mit vier Min. Rückstand Dritter geworden.   Ach ja: er hatte seine Übersetzung auf den flachen Kurs angepasst und ist die Runde auf'm 65er-Blatt gefahren!

    Vorangemeldet sind wir auch schon. Jetzt fehlt nur noch der 600er am nächsten WE.

  • Ich sach mal, der macht seinem Name alle Ehre!

  • ich sag nur :gott: 

    :yau: :thumbs:

  • Den liebevoll organisierten 600er am Niederrhein haben wir jetzt auch in der Tasche und somit ist die P-B-P- Quali für uns erfolgreich abgeschlossen - jippiieeee!!!

    Bis auf einen Kettenklemmer und reichlich Arschschmerzen gab´s keinerlei Probleme. Sind sturz- und pannenfrei durchgekommen (in 36.30 Std. brutto; haben in der Nacht vier Std. Pause gemacht und davon drei im Schlafsack gelegen) und hatten fast imer Spaß.    Ungefähr 100 km sind wir zusammen mit Jambo gedüst und später noch 290 mit dem Hulk.

    Alles in allem war´s gar nicht so schlimm und P-B-P scheint bewältigbar zu sein. Die Beine und der Kopf könnten jedenfalls weitermachen. Die limitierenden Faktoren sehe ich bei mir eher im Bereich Halte- und Stützmuskulatur, Druckstellen am Arsch und an den Füssen, wundscheuern, u. ä.

  • Respekt, Ugang... :respekt: :thumbs:

  • edited 19:58 (26.05.15)

    Ja, hab das Dingen über 600 km auch nach Hause gebracht.

    Bin um Punkt 08.00 Uhr am Samstag losgeradelt und habe bis exakt 18.30 Uhr am Sonntag gebraucht. Allerdings ohne größere Ruhepause. Dafür mit meiner ersten Panne seit fast viertausend Kilometern, Durchschlag hinten kurz nach dem Start, also noch voller Adrenalin und Motivation und genau so voll abgebremst. Aber Ugäng und Daisy hatten ein Einsehen und halfen und dann gings auch wieder ab.

    Im letzten Jahr kam ich nach zwei Stunden Dösen in des Veranstalters Garten nicht mehr in den Tritt. Deshalb gabs heuer irgendwo in Holland am Pfingstsonntag um 07.30 Uhr nur ein kleines Ratzerchen an einer Bushaltstelle. Bis mich ein Hund mit einem Rentner an der Leine beschnüffelte. Was er erschnüffelte, fand er aber nicht so prall, wird wohl seine olfaktorische Wahrnehmung auf unbestimmte Zeit erheblich beeinträchtigen.

    Zwischendurch habe ich nach der ersten 300er Schleife (Belgien, Eifel), in Kevelaer angekommen, das Rad gewechselt, weil mir mein neuer Randonneur mit seinen 17,5 kg incl. Tasche mit den ganzen Höhenmetern den A... aufgerissen hat. Danach wars auf dem Rennrad während der zweiten 300er Schleife Richtung Veluwemeer, Nordniederlande, wegen des bescheidenen schmalen Sattels auch nicht viel besser. Aber bei so einem langen Kanten muss eh jeder auf seine Weise mal mehr, mal weniger beißen, sonst gehts nicht. Ich eben auch.

    Mit dem Wetter hatten wir zwar etwas mehr Glück als bei den vorangegangenen Brevets, aber die Eifel war wieder schweinekalt; ich weiß nicht, wie die das immer hinkriegen!? Ich habe noch bis 10 Uhr am Sonntag nachgefroren, dann aber wurde es richtig Pingstwetter für kurz/kurz. In Holland war jeder auf dem Rad unterwegs oder im Auto oder zu Fuß oder mit 180 Sachen aufm Deich mit nem Motorrad. Die Heizer haben uns Schnecken dort als Hindernishütchen benutzt - nach dem Motto "kommste vorbei, ist gut, wenn nicht, auch schnurz ....".

    Untergang schrub ja schon - einen guten Teil sind wir zusammen gefahren, dann hat uns das Bermudadreieck um Simonskall (Eifel) getrennt und jeder randonnierte seiner Wege.


    Mal fährt man in einem Trüppchen mit, was vor allem nachts seine psychologischen Vorteile hat. Mal fährt man kurz vor oder hinter einem Brevetkollegen, lässt sich ein bisschen ziehen, oft gings auch alleine durch die teils sehr schöne Landschaft. Man erkennt die Brevetprüflinge fast immer unter den vielen anderen Radfahrern. Stets mit etwas mehr Gepäck, mit etwas anderen Rädern, auch mit etwas schwererem Tritt und mit gelber Weste oft noch am Tag. Nachts sind das sowieso die einzigen Bekloppten, die durch die Dörfer strampeln, abgesehen von einigen reichlich hochprozentigen in den kleineren Gemeinden, die von links nach rechts über die Wege und dann nach Hause radeln. Ich wurde bei einem Trinkstopp um 23.30 Uhr in einer Kneipe von sehr netten Holländern auf eine Cola eingeladen. Da standen zwanzig Fahrräder vor der Tür und drinnen waren alle zwanzig Besitzer sternhagelvoll. Es war schon lustig dort, ich hätte auch bleiben können ....

    Wie sich das Feld von diesmal 125 FahrerInnen über solch eine lange Strecke entzerrt, mag man schon daran erkennen, dass es für die Ankunft im Ziel am Sonntag einen langen Zeitkorridor gab: ab 02.44 Uhr am Sonntag früh bis 24.00 Uhr am Sonntag in der Nacht. Das nutzt auch jeder auf sein Weise.

    Die Ausrichter in Twistedden stehen übrigens auch von Freitag bis Sonntag spät nachts standby für alle. Machen Essen, sind für Notfälle und Aufmunterungen da, erledigen den bürokratischen Kram und so weiter. Es gibt keinen Verein dahinter, alles Ehrenamt und persönliches Engagement. Find ich toll!

    So, Mensch und Material erholen sich bei mir auch noch etwas (vor allem die Sitzebene) und ich will mal sehen, ob ich dann PBP angehen kann. Ich bin vorsichtig optimistisch.

     

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