Killa Training 2007

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Kommentare

  • Später hab ich noch den Commander getroffen, der im feudalen Wohnmobil unterwegs ist.
    hi Killa,

    schön das Du die Zeit gefunden/genommen hast auf ein "Getränk" vorbei zu schauen, leider habe ich Dich am Sonntag nicht mehr gesehen, war aber auch mit der "Betreuung" meines Kumpels bzw. seiner Frau ziemlich beschäftigt. Die gute Frau hat überhaupt keinen Plan und Orientierung, aber nett und lustig.

    @ WoMO: Du hast doch meine zwei "kleinen" Probleme gesehen :D :D :D die sind sehr schwer zum zelten zu überreden, schlechte Erfahrung mit dem ollen Comander :eek: :? 8)

    Dein Ergebnis ist doch völlig ok und Du weißt ja auch das nicht jeder Tag wie der andere ist. Für ein richtiges Superergebnis muß man halt auch den richtigen Tag haben. War doch auch nicht Deine Temperatur, gerade zweite Runde, da war es schon so richtig heiß,hat man nur nicht so gemerkt auf´m Rad.

    Sonst fand ich es wieder einmal total geil in Roth und bin schon schwer am überlegen was nächstes Jahr so geht 8)

    Gruß
    der Comander
  • Auch von mir mächtig viele Congrätuläschions. Radzeit geht in Ordnung, klar hätte eine 4 davor besser ausgesehen. So gesehen bin ich froh, beim Marathon noch eine 3 davor stehen zu haben (obwohl ich immer nur km-Splits gedrück habe und nicht mit einer Zeit unter 4 gerechnet hatte, aber wenn ich die letzte Verpflege bei km 40 noch mitgenommen hätte, hätte ich mich echt in den Arsch gebissen).

    Aber wie Commander sagt: Das muß man erst mal fahren. So schnell können nur wenige. Und manchmal läuft es halt nicht so rund.

    Gruß vom Jimmi

  • @ WoMO: Du hast doch meine zwei "kleinen" Probleme gesehen :D :D :D die sind sehr schwer zum zelten zu überreden, schlechte Erfahrung mit dem ollen Comander :eek: :? 8)
    Deine 2 "Probleme" sind doch total nett und wahnsinning höflich. Kann mir vorstellen, daß du bald die jungen Verehrer von deiner Haustür weg prügeln musst. Ich finde es fast eratunlich, daß die überhaupt mitgehen. :D :D

    Noch was: Hättest du vielleicht einen Tip, was ich als Ersatz für das zerstörte Rad machen soll?? Ich hschaue mich gerade so ein bisschen in der Bucht um ....
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • Üpdate: seit Roth bin ich kaum mehr gefahren, dafür bin ich umgezogen und habe diverse andere anstrengende Sachen gemacht ..... :D :D

    Und dann eben letztes WE eine schöne Bergtour. Die geplante Route mussten wir gleich über den Haufen werfen, weil zu viel Schnee gefallen war. Die alternativ Route war aber auch prima. Jeden Tag mehr als 1000m Aufstieg, zum Teil in echt ansterngendem Gelände.

    Grüße
    Da-Killa-Bergsteiger-Man
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • Üpdate:

    Also die klassisch km-intensiven Sommermonate waren eher sparsam bei mir. Umzug, Bergtouren und dürftiges Wetter haben die Bilanz etwas nach unten gezogen. Was solls - Form ist schon ganz ok so wie's ist.
    Am Sonntag die verm. letzte richtig intensive Einheit vor dem Ötzi. 135km mit 3000hm. Hab bis jetzt so 85000hm und 7000km in den Beinen. Die Steigen in der Gegend fahre ich zum Teil 2 min schneller als letzets Jahr. Jetzt geht bald wieder die Wetterpanik vor dem Ötzi los. Bei den Bergtouren hatte ich bis jetz Glück, bei Alpenbrevet letzten Samstag war es wieder mal nicht so der Hit. Irgendwie habe ich das Gefühl der Ötzi wird dieses Jahr mal ganz anders, nämlich HEISS!!

    Grüße
    Da-Killa-Man
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • killa... nicht der ötzi wird heiss - DU bist HEISS!!!
  • Kurzentschlossen habe ich gestern noch schnell den Nordschwarzwald Marathonmitgemacht.
    Richtig klasse Wetter, nie zu warm aber immer sonnig und trocken. Schöne landschaft - Schwarzwald eben und eine interessante Strecke von 237km mit gut 4000hm. Wegen des Ötzis nächste Woche bin ich die Strecke sehr verhalten angegangen und bin dann auch ohne Probleme durchgekommen. Besonders an den Steigungen (die dort durchaus auch mal länger und steiler sind) habe ich mich immer ganz gut gefühlt und die meisten Mitfaher aus den Flachstrecken abschütteln können.

    Grüßle
    Killa
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • So, bin heute morgen aus Sölden zurückgekommen :D :D
    Das 4. Mal beim Ötzi am Start und das erste Mal richtig gutes Wetter und durchgehend trocken.
    Endzeit 9:23:10.01 und eine tolle Platzierung: 991., haha.
    Bis auf fiese Krämpfe in den Beinen liefs eigentlcih ganz gut ... demnächst mehr in diesem Theater.

    Grüße
    Killa
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!!
  • :respekt: Gratuliere zur super Zeit! :respekt:

    Wo kein Kläger, da kein Richter!

  • herzlichen glückwunsch!!!
  • Congratulation! Aber wie viele sind denn gestartet?
    1000? :D :lol:

    salute
    "Ja, ein unverwundbares, unbegrabbares ist an mir, ein felsensprengendes: das heißt mein Wille"
      Nietzsche
  • Congratulation! Aber wie viele sind denn gestartet?
    1000? :D :lol:

    salute
    Gestartet sind wohl etwa 4500 - ins Ziel gekommen knapp 3800.
    Das war mir aber schon vorher klar, daß ich bei so einem Bergmarathon nicht auf eine tolle Platzierung komme. Mir war nur wichtig, eine Zeit zu fahren mit der ich zufrieden bin. Das habe ich geschafft, jetzt fahre ich den Ötzi erst mal nicht mehr. Bessere Bedingungen wird es nicht mehr geben und diese Zeit kann ich auch nicht mehr ohne weiteres unterbieten.
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • es gibt nur ein fahrrad killa, nur ein fahrad killa :tanz: :tanz: :tanz:
  • Ötzi ‚07

    Hier mal ein paar mehr Zeilen, wie es dieses Jahr so gegangen ist.

    Vorbereitung: Gut 7.000km und über 90.000hm. (LGee meinte zwar, dass sind gar nicht so viel km, aber mir reicht’s Und die vielen hm waren auf jeden Fall gut): Wegen Umzug und Bergtouren fielen aber gerade Juli und August etwas mager aus.

    Vorher: Anreise/Unterbringung war diesmal beim Kumpel im WoMo. Das geht schon ok, vor allem steht man auch super zentral und kann sich auch gut selbst mit Bier und Nudeln versorgen. Allerdings ist es zu dritt in so einem Teil mit dem ganzen Gerödel ganz schön eng. Ganz werde ich mich damit nicht mehr anfreunden können. Am Samstag sind wir zum Einfahren kurz nach Hochgurgl gefahren und haben uns auch noch mit LGee und deren Mitstreiter für das Teamfoto getroffen. Diskussionsschwerpunkt war mal wieder die Klamottenwahl. Diesmal aber nicht „was muss ich alles anziehen“, sondern: „Was kann man bei der guten Wetteraussicht weglassen?“.
    Meine Wahl war genau richtig und zwar: Hose kurz, U-Hemd, Trikot und für morgens und die Abfahrten Armlinge und Windbeaker-Weste.

    Start: Um 6.30 Uhr mittlerweile doch ein bisschen nervös. Auf dem kuscheligen Dixi am Rand noch einen rausgehauen … Dann Abfahrt nach Ötz – wie jedes Jahr. Davor habe ich einen riesigen Respekt. Bei der Masse Leute habe ich einfach keine Lust mich schon auf die Fresse zu legen bevor es eigentlich losgeht. Es gab dann auch kurz eine leicht kritische Situation. Wegen eines Sturzes vorher war die Straße noch halb zu und wurde halt etwas knapp (Hinterrad blockiert usw). Zeit war dann aber so wie letztes Jahr, bloß weniger anstrengend.
    Am ersten Anstieg zum Küthai ging unten erst mal nix, da war es viel zu voll. Meiner Ansicht nach sind die 4 ½ tausend Starter zu viel. Ich bin dennoch erst mal ruhig geblieben und habe halt ein wenig später mein gewünschtes Tempo aufgenommen. Im Endeffekt war ich trotzdem 10 Minuten schneller oben als letztes Mal (1:15). An der Labe bin ich durchgefahren, bis zum Brenner sollten die 2 Flaschen reichen. Auch die Küthai Abfahrt wird nicht mein bester Freund. Ist schon schön schnell und diesmal auch trocken, mich machen aber die vielen Leute, die da noch recht kompakt zusammen runter fahren nervös. V_max waren so nur 87km/h.
    Unten hat sich schnell eine Gruppe gebildet, die so mehr oder weniger bis zum Brenner Bestand hatte.
    Mir kam das Tempo etwas bummlig vor, aber richtig gestört hat’s auch nicht. So entspannt bin ich den Brenner noch nie hoch gefahren (und doch wieder schneller). Das letzte steilere Stück bin ich dann vorne raus gefahren, weil die Gruppe ziemlich groß war und ich erster an der Verpflegung sein wollte. Da habe ich mir dann noch was geleistet: Ab Grenzstation ist es wieder flach, also großes Blatt drauf. Ich bin dann viel zu schnell auf die Brücke zur Labestation hin reingenagelt. Zu spät gebremst und wieder mit blockiertem Rad diagonal auf die Holzbrücke zugeflogen. An der bin ich dann längs eingeschlagen. Der Streckenposten muss mich (zu Recht) für eine Vollidioten gehalten haben. Zum Glück ist weiter nix passiert. Flaschen voll machen, halbe Banane geschnappt und weiter
    Dann also zum Jauffen …. Der lief eigentlich nicht besonders. Schon recht weit unten war es gar nicht mehr so flüssig. Getränke wurden am Ende auch etwas knapp und die mobile Versorgung war gerade nicht da. Blöderweise hatte ich in die Flaschen auch noch so ein blödes Iso-Zeug eingefüllt. Motivierend war da höchstens noch die knackige Italienerin in weißem Dress, mit der ich mich ein wenig duellierte …. Nach der Baumgrenze wurde es wieder etwas flüssiger und die Passhöhe war bald erreicht. (Obwohl es nicht sooo doll lief 10 Minuten aufs Vorjahr gut gemacht) Da habe ich massiv Cola eingeschallert und versucht was zu Essen – ging aber nicht, ich bekam nichts richtig runter und habe mir dann nur wieder Banane eingesteckt.
    Die Abfahrt nach St. Leonard machte –wie immer- richtig Spaß.
    Timmelsjoch: Der Gedanke jetzt 2 ½ Stunden an dem Berg zu fahren motiviert mich immer nicht mehr so richtig …. Bis Moos lief es aber erst mal ganz gut. An den wenigen kurzen Flachstücken konnte ich auch noch mal beschleunigen. Erste Krämpfe deuten sich an, das geht aber im Wiegetritt wieder weg.
    Am Speckmichel wieder massiv Cola rein und weiter nix gegessen außer meine n Gels. Spätestens ab Schönau wurde es richtig mies. Immer mehr Krämpfe in den Beinen und mittlerweile auch Kräfte mäßig völlig im Eimer. Immerhin ging es den Leuten um mich rum wohl auch nicht besser, denn ich wurde auch nicht weiter überholt. Bei aller Rechnerei war mittlerweile klar, dass ich sicher unter 10Stunden bleiben würde. Dann endlich der Tunnel, da steht dem Killa jedes Mal fast das Pipi in den Augen, wenn er da auf der letzten Rille ankommt.
    Eine kleine Gemeinheit am Rande hat der Spaß dann aber noch gehabt. Den Gegenhang und die folgende endgültig letzte Abfahrt kenne ich zwar ganz gut, aber noch nicht mit massiven Krämpfen –wechselweise oder gleichzeitig in beiden Oberschenkeln innen/außen, links-rechts und Wade gelegentlich auch noch dazu. Ich hab dann meistens einfach stumpf weiter getreten (auch weil ich den kleinen Italiener hinter mir noch versäckeln wollte).
    Endlich im Ziel hatte ich also 9:23:10 auf der Uhr. Reine Fahrtzeit war 9:07. Das ist noch mal ein ganzes Stück besser, als ich gehofft hatte. Mittlerweile ist das Feld beim Ötzi unheimlich stark, da kann man mit der Zeit zwar keinen mehr beeindrucke, aber für mich ist es klasse. Bei den anderen aus dem Team lief es wohl auch gut. Kumpel ist unter 9 geblieben, seine Frau unter 12. LGee und ihr Spezi sind auch ins Ziel gekommen. Das ganze am Abend mit viel Essen und einigen Bier gefeiert und beschlossen erst mal nicht mehr dort zu fahren – so gut wird das nicht wieder ….

    Grüße
    Ihne-Ihrn Killa-Man

    PS: Mittlerweile bin ich wieder ganz gut erholt. Die Krämpfe kamen nur in der Nacht noch mal wieder. In 2 Wochen fahre ich noch ein flaches 24 Stunden Rennen und dann ist es für dieses jahr erst mal gut.
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • Unglaubliche Leistung.... Ich dachte das wäre eine RadTOURISTIKfahrt :D

    Habe da beim Kühtai einen untersetzten Typen mit extrem verdrecktem Rad überholt. Der hatte vor ein paar Tagen PBP in 86 Stunden gefinisht. Das nenne ich Zeit lassen. Immer dieses Gehetze.

    Ich ziehe ehrfürchtig meinen Hut vor Dir Killa. Und hoffe, daß wir uns doch mal irgendwann mal zu einen Weißbier treffen mögen.

    Jimmi
  • Nach den guten Ergebnissen letztes Jahr bei T-O und dem 24 Stunden Rennen am Ring wollte ich dieses Jahr wieder ein richtig langes Rennen machen. Nach der Absage beim Raid Provence blieb im Rennkalender eigentlich als letzte Möglichkeit die Kainachtaltrophy übrig. Ein 24 Stunden-Benefiz-Rennen, dass Teil des österreichschen UMTC Cups (Ultra Langstrecken Serie) ist. Das sollte auch gleichzeitig mein Saisonabschluss sein.
    Der Veranstaltungsort bei Graz in Ösiland ist nicht gerade um die Ecke. Freitags um 13.00 Uhr machte ich mich auf die Reise und kam pünktlich nach der Fahrerbesprechung um 21.00 Uhr dort an und schlug mein Lager auf dem Zeltplatz auf. Immerhin hatte der bis dato vorherrschende Dauerregen aufgehört und die Wetterbedingungen versprachen gut zu werden.
    Start war am Samstag um 10.30 Uhr, bis dahin hieß es ruhig zu bleiben, gut frühstücken und alle notwendigen Sachen am Rad und für die Verpflegung herrichten.
    Mein Plan war eigentlich einfach – ich wollte anfangs nicht überziehen und ein ruhigeres Tempo fahren, um mich dann vielleicht später in eine zügigere Gruppe einzuklinken, da ich befürchtete, dass die Spitze am Anfang ziemlich aufs Gas drückt.
    So war’s dann auch. Mit Startschuss losgeprügelt wie die bescheuerten und „wie geplant“ ich natürlich mittendrin. Anfangs war es eine große Gruppe mit allen Favoriten und den schnellen Staffeln, aber mit der Zeit fielen immer mehr Fahrer aus der Gruppe raus. Die Strecke ist ein Brett ebener Rundkurs von 6,7km und es wurde gefahren wie im Kriterium, das heißt eben auch nach jeder Kurve wieder voll antreten, vor allem wenn man nicht weit vorne im Feld ist. Verpflegt wurde ich erstklassig von meiner PTT. Sie reichte mir in den ersten Rennstunden fliegend Getränke und Essen an. Das ganze ging so rasend schnell, dass ich selbst etwas erstaunt war: Die ersten 200km hatten wir einen 40er Schnitt drauf!!.
    Ziemlich schnell kam dafür dann aber die Quittung. Ich flog endlich auch aus der Spitzengruppe raus, hatte aber Schwierigkeiten weiter ins Renne zu finden. Mit meinem Magen war recht wenig los, ich konnte schlecht essen musste dafür ein paar Mal aufs Häuschen. War nicht schön und hatte den weiteren Nachteil, dass die Sitzcreme dabei drauf ging.
    Ab da war es eigentlich nur noch Kampf und Krampf. Ich fuhr erst mal weiter mit dem Zwischenziel 400km, dann dasselbe Spiel mit dem Zwischenziel 500km. In der Zwischenzeit hatte ich massive Sitzprobleme (das brauchte dann auch ein paar Tage, bis es wieder verheilt war). Das wurde wohl durch den miserablen Straßenbelag dort hervorgerufen. In meiner Versorgungskiste am Streckenrand hatte ich zwar Arschcreme hinterlegt, aber als ich endlich zum Nachschmieren angehalten habe, war ich wohl schon so angeschossen, dass ich die Creme nicht gefunden habe. Ist aber sowieso zweifelhaft, ob mir das viel geholfen hätte. Außerdem machte mir die Schulter sehr zu schaffen. Durch Schonhaltung des rechten Arms (Sehnenreizung vom Klettern) habe ich wohl alles auf links verschoben und so starke Schmerzen in der linken verursacht. Essen/Trinken/Magen war unter aller Kanone. Mir war ständig leicht schlecht und der Magen war total übersäuert. So habe ich etwa 6 Stunden lang weiter nichts gegessen und kaum getrunken – nicht zur Nachahmung empfohlen. Nach knapp 18 Stunden Renndauer habe ich dann aufgehört. Ich habe mich erst mal ins Zelt gelegt. Ich dachte nach einer Schlafpause von 2-3 Stunden könnte ich evtl. weiter fahren. War aber nicht. zunächst kämpfte ich noch eine Weile mit der Übelkeit und der generellen Erschöpfung. In der Nacht war es auch ordentlich abgekühlt und ich war ziemlich durchgefroren. Nach gut 2 Stunden unruhigem Schlaf bin ich wieder aufgewacht und da war sofort klar, dass ich an weiter fahren nicht denken brauche.

    Ich habe den Rest des Vormittags versucht wieder ein bisschen auf die Beine zu kommen (vorsichtig Essen und Trinken usw.), in aller Ruhe geduscht und mir dann die letzten Rennstunden als Zuschauer angeschaut.
    Das Finale war recht spannend. Marko Baloh (Inhaber diverser Rekorde, auch über 24 Stunden) und Christoph Strasser (durch seinen Sieg beim Glocknerman Ultra amtierender Langstrecken Weltmeister) fuhren mit den schnellsten Staffeln auf die letzten Runden. Erst in der letzten Runde hat Strasser das Tempo nicht mehr halten können, so dass Baloh mit sagenhaften 893km gewann.
    Ich war mit meiner bescheidenen Fahrtzeit auf 530km (80 Runden) gekommen und lag damit am Ende noch im Mittelfeld. Ziel verfehlt; ich schätze eigentlich, dass ich die 100 Runden, die ich mir vorgenommen hatte, gut drin sein müssten (bei richtiger Renneinteilung) und damit wäre zumindest Top 10 drin gewesen. Aber ich bedauere den Abbruch kein bisschen. So schlecht wie es mir ging, hätte ich mit einer erzwungenen Weiterfahrt auch massive Probleme bekommen können. Nächstes Mal weiß ich es (hoffentlich) besser. Und ein nächstes Mal wird es bestimmt geben. Für nächstes Jahr habe ich mir mal grob ein bis zwei 24 Stunden Rennen vorgenommen (z.B. in Kehl, evtl. Rad am Ring oder Schötz – mal sehen). Da teile ich dann die Zeit bestimmt besser ein ……

    Grüße
    Killa
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • genieß die freie zeit und ärger dich nicht zu sehr!
    :wein: :bia: :snoopy: :bussi: :knuddel: :bandit: :musik:
  • genieß die freie zeit und ärger dich nicht zu sehr!
    :wein: :bia: :snoopy: :bussi: :knuddel: :bandit: :musik:
    Ich ärgere mich nicht - war schon in Ordnung so!
    Übrigens ist das jetzt schon 2 Wochen her . Direkt im Anschluss bin ich durch Italien getourt (mit dem Auto) und habe mich in meine weiteren kernkompetenzen geübt: Essen, Rotwein und Gymnstik auf weicher Unterlage mit wenig Kleidung :D :D :D
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
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