<a rel="nofollow" target="_blank">Eusebia Tesaurus</a> schrieb:
Hm, interessant. Aber wie schon im Artikel beschrieben ist die Stromerzeugung ja so eine Sache. Ich weiß nicht, ob man so etwas angelegt wie Stromgas ( also zu Stromspitzen in Gas gespeicherte Energie) nutzen kann... un d sehr spannend finde ich eine wie 'das Verfahren gibt es seit 100Jahren'.... ich sage euch, die haben sicher schon ALLES, saubere Autos, Heilmittel gegen Krebs und Orsa, schlankmachende gut schmeckende Schokolade... sie rücken es nur nicht raus, damit wir nicht zu glücklich werden ( glückliche Menschen konsumieren zuwenig) Scheiß Reptiloiden!! :lol:
Der Prozess wurd zu großen Teile sogar schon in großem Maßstab betrieben. Die Nazis haben versucht mit der sog. "Kohleverflüssigung" dem chronischen Treibstoffmangel im Krieg zu begegenen. Der Gesamtwirkungsgrad ist zwar nicht toll gewesen, aber weil zuwenig Öl verfügbar war, besser als nix.
Die Erzeugung von Wasserstoff aus Strom (Elektrolyse) ist auch uralt und wird heute mit Wirkungsgraden um 70 % in einigen Pilotanlagen als Power to Gas (PtG) betrieben. Das funktioniert im Prinzip wie eine umgekehrte Brennstoffzelle. Geld verdienen kann man damit auch mit billigem Peakstrom nicht. Die Anlage in Mainz trägt gerade ihren Betrieb (die Investition wird dabei nicht berücksichtigt) durch den Verkauf des Wasserstoffs.
Will man nun aus dem Wasserstoff sowas wie Erdgas machen, muss man Kohmenstoff hinzufügen, z. B. CO2 aus einer Biogasanlage aufspalten. Raus kommt Methan, CH4, der Hauptbestandteil von Erdgas. Leider braucht man dafür wieder Energie, sodass der Gesamtwirkungsgrad sich verschlechtert, derzeit unter 50 %.
Der dritte Schritt ist die Verflüssigung, also der Zusammenbau von langkettigen Kohlenwasserstoffen. Welcher Wirkungsgrad da mit dem angesprochenen Katalysator erreicht wird, weiß ich nicht. Am Ende ist aber sicher mit weniger als 40 % zu rechnen.
Der Energiegehalt von einem Liter Benzin liegt bei knapp 9 kWh.
Das heißt, man braucht mindestens 22 kWh Strom umd einen Liter Benzin zu erzeugen.
Mit einem supersparsamen Kleinwagen könnte ich damit etwa 30 km weit fahren.
Lade ich die 22 kWh in die Batterie eines Tesla S, schafft der damit locker 80 - 160 km (je nach Fahrweise) und macht noch deutlich mehr Spaß.
Tanke ich den Wasserstoff in eine Auto mit Brennstoffzelle, fährt das damit in der Regel auch 100 km weit.
22kWh Strom wird bei einem Wirkungsgrad von 70 % zu ca. 0,5 kg Wasserstoff, Energie gehalt von Wasserstoff H2: 33,3 kWh/kg.
Besser wäre es schon, den Strom zu speichern.
Aus Strom Benzin zu machen, um den Sprit dann im Auto zu verbrennen mag vielleicht verfahrenstechnisch interessant sein, ist aber ökologisch und ökonomsich Blödsinn.