karijambo schrieb:
Da halt ich ja gar nix von. Also von Knete ohne Gegenleistung, meine ich. Dabei hätte ich sowas natürlich gerne selbst gehabt, als ich noch Flausch am Öhrchen hatte und sowieso viele nur rumchillten, freie Liebe machten und bekifft am Küchentisch lagen.
Macht aber einen absolut unsozialen Eindruck, sowas, denn das zahlen leider nicht nur die Albrechts oder der ehemalige Häftling Hoeness. Das zahlt auch jemand mit, der sich im Lidl bis 22:30 Uhr die Haxen ins Kinn steht oder beim Schrubben im CB-Tower in Fffm den Abend um die Ohren schlägt.
Von meinen Liebsten wohnt jemand in Marzahn. Wenn ich da zu Besuch bin oder auch mal hier aus dem Landschaftspark Duisburg-Nord rauslatsche, habe ich den Eindruck, dass nicht das Geben allein selig macht, sondern eher Hilfe zur Selbsthilfe, dazu ein paar klare Zielformulierungen. Uraltes Prinzip, das gute Eltern, sehr gute Ausbilder und die besten NGOs anwenden.
Hilfe zur Selbsthilfe ist prima. Und ja, einige werden damit ihre Eier noch lieber schaukeln...aber das machen sie auch jetzt schon.Ob das jetzt Hartz4 , ALG2 oder Grundeinkommen heisst...und Geld sollte genug vorhanden sein....heute erst gehört, dass das Mineralöl, das zu Plastik gemacht wird, genauso subventioniert wird, wie für Sprit :shock: Vielleicht kann man das 'bedingungslos' eingrenzen...mich ärgert es tierisch, dass Familien mit üblen sozialen Problemen zwar die Kohle für ihre Kids einstreichen (davon gibt es dann die neue Playsi), vom Jugendamt einbestellte Familienhelfer aber ablehnen dürfen :kopfwand: Aber stell dir vor, die gleiche Familie bekäme ein Grundeinkommen und Weiterbildung, Ernährungsempfehlungen, Hilfe bei der Tagesstrukturierung..... ich würde meinen Job bis zur Kiste machen, wenn er angemessen gestaltet ist. Mit einem Grundeinkommen könnte ich Stunden reduzieren, mich noch besser gesund erhalten...