Tut mir leid, Eusi, ich würds ja bewenden lassen, aber das Bankensystem trägt nicht maßgeblich dazu bei, zur sogenannten Schere in mein lieb D..
Ich habe Schuldnerberatung betrieben und in einigen Schulen freiwillig Finanzunterricht gegeben, übrigens nicht weit von dir entfernt ;-) . Da kann ich behaupten, es ist überwiegend die Gier, bei Klein und bei Groß! Mehr zu verlangen vom Leben, als zuträglich wäre, fängt beim Handyvertrag an und hört bei der Playstation , Netflixverträgen, Saufgelagen, fetten Autos oder Steuerhinterziehungen noch lange nicht auf ... Erst beim Kuckuck an der Tür, bzw. bei der Schuldnerberatung bzw. der Privatinsolvenz. Ab und an sind es Krankheit / Unfall, Arbeitslosigkeit oder andere Schickssalsschläge, dass Leute in Finanznot kommen und oft wird in diesen Fällen auch geholfen; redet nur keiner drüber.
Grundsätzlich sind es weltweit und weltnah Wirtschaftsunternehmen (könnte von den Chinesen im mittleren Afrika erzählen), politische Kasten, Militärstrukturen, Verbrechenssyndikate, Familianclans ( oder Nutellagläser ;) ), die in erster Linie das verantworten, was an sozialen Ungleichgewichten produziert wird. Die Geldinstitute halten sich bestimmt nicht raus - aber sie schwimmen mit, nicht voran.