Ich finde es ja immer etwas befremdlich, wenn man über die Jugend im Allgemeinen schimpft etc.
Denn schon Sokrates sagte: „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
Mir ist da aber was aufgefallen:
Ein Kollege engagiert sich in einer Gruppe und sitzt auf im Orga Team für Events (ich beschreibe es mal bewusst nur grob). Irgendwann wollte er sich mal mit ein paar jüngeren Mitgliedern der Gruppe bei sich zu Hause treffen, um ein Event zu planen. Das wurde dann abgelehnt, mit dem Hinweis darauf, dass sie nicht gerne im Dunklen fahren (ca. 30 km).
Auch eine jüngere Kollegin, hatte vor kurzem gemeint, dass sie für lange Versuche nicht mehr so gerne abends bleiben möchte, weil es dann ja dunkel ist (auch ca. 20-30 km).
Ich kenne noch ein paar ähnliche Beispiele.
Ich will jetzt nicht den Sokrates spielen, wobei mir so ein Leinentuch sicher steht. Aber das war doch früher anders oder? Da hat man den Führerschein gemacht und ist mit seinem Kleinwagen überall hin gefahren. Der Kleinwagen war dann halt je nach Budget und Skillevel unterschiedlich stark verbeult, aber man ist damit gefahren. Es war doch egal wann, wohin oder wie weit. Vor allem hatten die Autos, verglichen mit heute, regelrechte funzeln. Heutzutage mit adaptiven Xenon, LED und was weiß ich Licht, ist die Straße doch nachts auch praktisch taghell.