Eusebia Tesaurus schrieb:
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John CaBa schrieb:

# Umweltbundesamt
Höhere Mehrwertsteuer auf Tierprodukte?
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Tierprodukte wie Milch und Fleisch sind klimaschädlicher als Obst oder Gemüse. Daher fordert die Chefin des Umweltbundesamts, Krautzberger, die Mehrwertsteuer auf diese Lebensmittel anzuheben. Im Gegenzug könnten pflanzliche Produkte günstiger werden.
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Klingt zu vernünftig, um wahr zu sein. Es gab auch schon Träume wie konventionelle Produkte sollen so besteuert werden, dass biologische günstiger werden können. Aber glaubst du dran? Das ist dann wie die Initiative Tierwohl, auf die Läden wie Real total stolz sind. Da haben die Schweine vielleicht einen Ballen Stroh mehr ODER etwas mehr Platz ODER die Ferkel werden nicht mehr bei vollem Bewusstsein verstümmelt....
Und irgendwie fände ich es besser, meinem lieben Nachbarn ( Kleinbauer mit funktionierendem Kreislauf Tier/Gülle/Futtererzeugung) würde nicht noch mehr das Wasser abgegraben.
Könnte man vielleicht die kleinen Erzeuger aus dem Schussfeld nehmen und es ab Handel einführen? Sushi, was sagst du?</div>
Ferkel bei vollem Bewusstsein verstümmelt, so ein Unsinn! Das anheben des Ferkels (!!!) ist heftiger als Kastration, Schwanz kürzen und Eisenspritze zu setzen. Die Nerven sind in dem Alter noch nicht ausgewachsen, weshalb es nicht so schmerzt, wie nicht sachkundige es denken würden. Ferkel kastrieren dauert weniger als 20 Sekunden. Eine Sedierung birgt gerade für Ferkel ein Risiko mit Mortalitätsrate, sprich sie können daraus krippieren oder Folgeschäden haben. Selbst Tierärzte haben Bedenken, Die Miniferkel schlafen zu legen.
wer schonmal Ferkel kastriert hat weiß, dass es wirklich halb so schlimm ist und nur ein Mimischnitt ist. Anders sieht es bei der Enthornung von Kälbern aus, die sehr qualvoll ist. Schon vor Jahren habe ich da für eine Sedierung und anschließende Schmerzbehandlung in den kommenden Tagen gesorgt weil ich es anders nicht verantworten wollte. Ja, kostet Geld, ich will aber keine Tiere quälen. Hörner dranlassen sollte man nur bei bestimmten Rassen, die besonders ruhig sind, andernfalls verletzen sie sich ...auch auf der Weide... und dann hat eine andere Kuh plötzlich ein Loch vom Horn einer Kollegin im Euter. Spricht keiner drüber, kommt aber vor. Will auch keiner hören...
Also was von offizieller Seite getan wird um einem Landwirt das Wasser abzugraben mit Überregulierung und definitiv Arbeit und speziellen gegen den landwirt, der sich Gedanken macht, mit der Natur zu arbeiten, was für die Bienen und Blümchen zu tun... etc. PP... und ich labere nicht nur, sondern arbeite aus Überzeugung daran ... und dann wird so getan, als würde man das fördern. Am Arsch!
das ganze ist so heftig und so krass, dass es z.T. Existenzbedrohend wird.
Ich bin so weit, hab so heftige Sachen im letzten Jahr einstecken müssen, dass ich wohl einen Teil verkaufen muss. An anderer Stelle kann ich es gern erklären, die Nummern sind echt zu heftig! Man sollte einen Anwalt heiraten... und selbst das würde nicht weiter helfen.
also: @Diesel: kauft regional, bei denen die weiter denken, als nur regional zu verkaufen, sondern noch Umwelt dabei haben, selbst wenn es nicht optimal erscheint!!!. Es ist noch kein Bauer über Nacht zum Hofladenprofi mit dem perfekten Warenangebot geworden mit hübscher perfekter Innenausstattung womöglich von Mama gesponsert... ha ha. Es wird nichts geschenkt!
NUR WENN man bei den regionalen kauft, haben sie auch die Möglichkeit ihre Arbeit fortzusetzen und zu optimieren. Also ein bisschen mehr Toleranzbereich wäre schon gut.
:reib:
...ich habe die Faxen bezüglich Ämtern und deren Vorgaben und Auslegungen und überkontrollwahn echt dicke!!! Die laufen zu Fuß!!! :shock: mehrmals im Jahr jeden Meter auf dem Acker ab um eventuell eine kleine Abweichung in der Fläche zu finden. Binden richtig Zeit beim Landwirt... ca.50h musste ich mich zusätzlich mit denen Auseinandersetzen... und wofür? Damit ich sie über ihre eigenen Vorschriften informieren darf, denn ICH habe es GELESEN!!! Und dann finden Sie doch ne kleine Abweichung und dann werden einem Ausgleichszahlungen gestrichen, für die man finanziell voll in Vorleistung gegangen ist. Welcher Konsument weiß denn, dass der Landwirt die Umweltsachen selbst bezahlt und ein Jahr später dafür Ausgleich bekommen soll... praktisch akribisch gesucht wird um es zum Teil zu streichen? Alle sprechen von SUBVENTIONEN... für Umweltprogramme keiner davon, dass der Landwirt krass vorfinanziert... :aufsmaul:
nunja, Fleisch teurer zu machen ginge richtig zu Lasten der regionalen Erzeuger, da ein gewisser Preis erzielt werden muss. Man würde diejenigen überproportional belasten, die es nicht gebrauchen können. Besser wäre eine Förderung der Regionalität, auch indem vernünftige Beratungsleistungen oder Konzepte gefördert würden.
isch habe vorerst fertig. :mecker: haha, zu viel Text, :gruebel: