@Diesel (sorry, John, ich kann es nicht lassen): Mit Bioanbau reduzierst du z.B. den Wasseranbau erheblich, auch bei Biofleisch. Du sagst, Gemüse müsse auch angebaut werden...right, das stimmt. Aber da kannst du sowas wie Fruchtfolge, mulchen, die gute alte Dreifelderwirtschaft etc vornehmen. Vieles wird auch per Hand gemacht. Das heißt, der Boden wird viel weniger ausgelaugt, du hast keine dauerhafte Monokultur. Du brauchst, um den großen Vergleich noch mal zu strapazieren, auf einem kleineren Feld Soja für Menschen anbauen, als du für Massentierhaltung brauchst. Das 'Menschennahrungssoja' kommt übrigens genfrei aus der EU (z.B.Österreich), das für Tiernahrung kommt aus hauptsächlich Amerika, dafür werden z.B.Regenwälder gerodet. Wenn Menschen Biofleisch aus ernsthaft artgerechter Haltung konsumieren, finde ich das super. Aber 80% kommen eben aus der Massentierhaltung.
Ich mache mir auch keine Illusionen, dass meine Katzen etwas Anderes als genau dieses Massenfleisch bekommen (aber wohl eher das, was übrig ist, Resteverwertung, Gurgel etc), ich traue mir da barfen nicht zu und Biofutter müsste ich mich mal reinlesen, ob das im Budget liegt...