<a rel="nofollow">schiffsdiesel</a> schrieb:
Für mich kommt der Mensch klar VOR dem Tier. Natürlich mag ich Tiere. Und ja, ich esse sie auch. Und ich rette jede Taube aus dem Dreck und fahr sie zur Klinik. Was mich am Veganismus in meinem Umfeld extremst annervt ist, wenn er missionierend wird und als Allheilmittel angepriesen wird.
Ethik und Ökologie sind starke Worte. Glaubwürdigkeit und Moral sind es aber auch.
Mit nichts anderem kann man sich asozialer verhalten als mit dem Essen.
Ok, lassen wir mal aussen vor, dass Tiere mieser behandelt werden (Haltung, Schlachtablauf, Transporte), als sie es müssten, wenn es nur um Ernährung geht, und dass Schweine intelligent genug sind, sich dreisilbige Wörter zu merken, Gesichter auf Fotos von Dingen unterscheiden können und soziale Intelligenz besitzen... es ist reichlich dargestellt worden (schon Anfang 90er), dass pflanzliche Nahrung weniger Ressourcen verbraucht, als tierische. Weniger Boden, weniger Wasser, weniger Energie, weniger Emissionen. Und ja, damit ist es ökologisch korrekter. Und so gerne ich jedem sein Privatleben, seine eigenen Entscheidungen gönne, wir leben hier nun mal alle zusammen. "Die bösen missionierenden Veganer'. Jo, und die ressourcenvernichtenden Omnivoren. "Was sollen wir unseren Enkeln erzählen, warum wir die Erde aufgegessen haben...weil es so lecker war?" Hagen Rether