Anhand der Metadaten einer verlinkten Webseite, erstellen Social-Media-Plattformen wie Twitter oder Facebook ein Vorschaubild (auch Snippet oder Teaser genannt) sowie eine zuvor festgelegte Überschrift. Diese Angaben lassen sich von den Betreiberinnen einer Webseite gezielt und jederzeit verändern – auch nach Veröffentlichung eines Artikels.
Reichelt, und das hatte die *Postillon-Redaktion offenbar nicht vergessen, hatte den Satireartikel über die Ankündigung von Covid-20 wenige Stunden nach der Veröffentlichung am 13. Mai auf seinem persönlichen Twitter-Profil mit den ironischen Worten „Das ist der endgültige Beweis!“ geteilt. Der Postillon* änderte daraufhin regelmäßig das Vorschaubild und die Überschrift des Artikels, sodass es den Anschein erweckte, Reichelt wäre der Absender der kuriosen Meldungen.
Julian Reichelt auf Twitter
Und so änderte der Postillion zwischenzeitlich die Schlagzeilen:










Aber, und jetzt kommt die Moral von der Geschicht:
Was bei Julian Reichelt vielleicht gerade lustig ist, weil ihn keiner mag (und er legt sich echt schwer ins Zeug das dass so bleibt) könnte das auch jedem anderen passieren, der auf SocialMedia etwas teilt...
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