Grundsätzlich hast du recht. Es wäre schlimm, wen. Frau Fernandez einen Gil-Opharim-Moment hätte. Nun ist es leider meißt so, dass Frauen, die misogyne Taten erleiden mussten, in Deutschland eher wenig Gehör finden (ist die Frage, wie kurz der getragene Rock und wie groß der Abstand war, in Zeiten von Deep fakes eigentlich noch relevant?). Wahrscheinlich hat sie deshalb in Spanien geklagt. Ich finde einfach gut, dass nicht mehr die Grundannahme, die Frau würde lügen, wolle sich interessant machen oder bekannter werden (als ob irgend ein Opfer von sexualisierter Gewalt je ein besseres Ansehen hinterher hatte)steht, sondern die Grundannahme, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie die Wahrheit sagt. Immerhin gibt es jetzt auch endlich Bewegung in die Sache, dass digitale Straftaten genauso angeklagt werden können, wie analoge.
Und zum Einstellen der Sendungen: andere würden sicher auch von ihrem AG bis zur Klärung freigestellt oder beurlaubt werden, wenn sowas im Raum stünde