Yepp, so isses. Förderschule Schwerpunkt geistige Entwicklung und meine Schööler (jetzt zweite Klasse) sind alle Autisten (das gab es so in der Form noch nicht, in den älteren Klassen hat man vielleicht ein bis zwei).. Und nein, nicht Rainman- oder The good Doctor-Autisten. Viele Dinge kann man umlenken. Und dass uns gerade für den einen ein Integrationsassistent fehlt, macht es natürlich nicht leichter. Die machen schon viele Sachen richtig gut, wenn ich überlege, wie wir vor einem Jahr gestartet sind. Nur heute war es einfach besonders krass (dass uns gerade im Laden 16 Leute wg Krankheit fehlen, bringt zusätzlich Spannung rein. Und Wetterumschwung löst auch oft was aus). Es hilft sicher, wenn man die Syndrome und damit die Handlungsweisen besser versteht. Und glaubt nicht, dass ich die ganze Zeit komplett im Zen bin. Zumal man jemanden manchmal hart festhalten muss, weil er sonst sich oder andere in Gefahr bringt. Ich sag euch, gezieltes ausatmen hat schon mehr Menschenleben gerettet, als einatmen 
Und natürlich gibt es Grenzen. Wir haben ein komplettes Konzept im Kollegium dazu ausgearbeitet. Wir wissen viel über sogenanntes herausforderndes Verhalten undwie man es nach Möglichkeit vermeidet oder umleitet. Es gibt Hilfestellungen und Beratungen, die eingeschaltet werden können. Wenn es hart kommt und es deutlich ist, dass sich ein Schüler nicht mehr einkriegt, können wir ihn abholen lassen. Und wenn es noch härter kommt und/ weil die Eltern nicht bereit sind, mit uns zusammen zu arbeiten, können Schüler zeitweise vom Unterricht ausgeschlossen werden, insbesondere, wenn Mitschüler attackiert werden.